Eine Laubegaster Berühmtheit.

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Gräfin Cosel

In Laubegast wohnte von 1703 bis 1706 eine sehr bekannte Persönlichkeit. Anna Constantia von Brockdorff, besser bekannt als Gräfin Cosel. Sie wurde am 17.10.1680 in Holstein geboren und lebte einige Zeit als Hoffräulein auf dem Schloss des Erbprinzen von Braunschweig-Wolfgenbüttel. Auf Grund einer unehelichen Schwangerschaft wurde sie des Hofes verwiesen. Zum Glück hatte der sächsische Obersteuereinnehmer Adolf Magnus von Hoym ein Auge auf sie geworfen und heiratete sie am 02.06.1703 standesgemäß in Depenau. Mit ihm ging sie nach Dresden und lebte bis 1706 zurückgezogen in Laubegast. Als August der Starke auf einem Ball auf sie aufmerksam wurde, kam sie über Umwege zum sächsischen Hof, lebte als Mätresse an der Seite vom König und bewohnte das eigens für sie aufgebaute Taschenbergpalais. Zu ihrem Unglück machte sie sich mit ihrer hochmütigen Art am sächsischen Hof nicht nur Freunde sondern auch viele Feinde und mußte vom Hof fliehen. Im Jahre 1716 wurde sie als Gefangene auf die Burg Stolpen gebracht. Dort wurde sie zwar ehrenwert behandelt, blieb aber bis zum Tode von August dem Starken eine Gefangene. Laut Überlieferungen soll es ihr frei gestanden haben die Burg zu verlassen. Sie blieb aber bis zu ihrem Tode am 31.05.1765.

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Eine Reaktion zu “Eine Laubegaster Berühmtheit.”

  1. Donaths Neue Welt

    Aha, das die berühmteste Mätresse vom alten August auch aus meiner Ecke kommt, wusste ich noch gar nicht.

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