Hochwasserschutz wird ausgebaut

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Gerade heute, mitten im Winter, bei Temperaturen um die 13 Grad, mit Regen und Schneeschmelze im Gebirge, verwendet man doch so manchen Gedanken an Pegelstände der Elbe in den vergangenen Jahren, die nichts Gutes verhießen. Ab morgen wird in Dresden mit dem weiteren Ausbau des Hochwasserschutzes begonnen. Dazu gehört bspw. das Errichten von stationären und beweglichen Mauern am Terassenufer und am Kongresszentrum. Bewegliche bis zu 1,20m hohe Dammwände können bei Bedarf quer über ganze Straßen errichtet werden. Die Arbeiten sollen im November abgeschlossen sein. 12 Millionen Euro wird der Freistaat dann für den Hochwasserschutz der Dresdner Innenstadt investiert haben.

hochwasser1.JPG

Dämme im Jahr 2003 am Terassenufer

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8 Reaktionen zu “Hochwasserschutz wird ausgebaut”

  1. Feybser

    Der Landgraben ist auch schon ganz schön angestiegen !

  2. Lex

    Na dann zieh mal schnell ne Wand hoch!

  3. Feybser

    Heute ist das Wasser schon merklich angestiegen, der Pegelmesser am Theaterkahn war leider aus, aber ich glaube gestern war er bei etwa 3 m, sonst immer etwa 1,60.

    Nee, brauch keine Wand, he he

  4. Christine

    Wie ist der Hochwasserschutz im Messegelände, wo demnächst Mammutkongresse stattfinden sollen?

  5. Feybser

    Die Hochwasserschutzmauer am Kongresscenter (ist jetzt bald fertig) dient eher dem Schutz der Altstadt. Wie das Messegelände geschützt wurde oder wird, ist mir nicht bekannt. Die angrenzende Flutrinne bietet da bestimmt einen guten Schutz.

    Was sollen denn da für Kongresse stattfinden ?

  6. Christine

    Das weiß das Dresden Convention Bureau genauer. Es ist so, dass die Flughafenleitung überlegt, wie sie Kapazitäten von 4000 internationalen Gästen pro Tag bewältigen kann, und dass die Dresden Marketing Gesellschaft mit 5500 Menschen rechnet, im Vergleich dazu fasst ein Reisebus 50 Personen.

  7. Christine

    Zu “Hochwasserschutz Ostrainsel” listet Google den Link zu unterirdisch zu verlegenden Elektrokabeln, nachdem der Messechef extra die Technik aus Erdbodenhöhe aufwärts verfrachtet hat, da die Elektrik 2002 die meisten Reko-Kosten verursacht hat.

    http://www.dnn-online.de/aktuell/content/86484.html

    Ich verstehe die Baustopp-Regelung in Flutgebieten immer weniger. In Pillnitz scheint die vergleichsweise rigide zu sein.

    http://www.elbhang-kurier.de/02_aelter/2004/aktuell0804/nach_der_flut.html
    http://www.messe-dresden.de/deutsch/messe-dresden/kongresszentrum-boerse-dresden/

    Nicht dass ich als Meckerer gelten will, aber gibt es irgendwo eine Karte mit der HQ100-Linie?

  8. Lex

    Hallo Christine. Danke für Deine Recherchen. Auch wenn´s in ´02 auch bei uns etwas feucht im Keller war, so sind wir nun weniger Profis was die gesamte Planung etc. angeht. Du hast ja schon einiges angesprochen. Ein paar interessante Punkte zum Schutz und zu bedrohten Gebieten kann man auch auf den Seiten der Stadt finden. http://www.dresden.de/de/08/03/055/c_016.php

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