Das Hochhaus am Albertplatz

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Lange Zeit schon steht der Hochhausbau am Albertplatz leer. Genaugenommen seitdem die Dresdner Verkehrsbetriebe AG im Jahr 1997 aus dem Gebäude auszog. Es handelt sich um eines der ersten Hochhäuser Dresdens, es wird ein wenig gestritten, ob es nun als 1. gilt, da wohl der Ernemannturm etwas eher stand, ich würde den aber nicht unbedingt als Hochhaus bezeichnen.Der Architekt Hermann Paulick lieferte den Entwurf für das Gebäude, welches als stabiler Stahlskelettbau bezeichnet wird und der erste seiner Art in Deutschland ist. 1929 zog dann die Sächsische Staatbank in die Räumlichkeiten ein.Den Krieg überstand das 11-stöckige Haus dank seiner festen Bauweise ohne größere Schäden. Ganz umstritten war das Bauwerk nie, auch schon zu seiner Entstehungszeit wurde von einer Verschandelung der Stadtsilhouette gesprochen. Hochhäuser durften damals wie heute nicht in unmittelbarer Nähe der Altstadt errichtet werden.Nach dem Krieg wurde der Paulick-Bau durch die Verkehrsbetriebe genutzt.

Hochhaus am Albertplatz

Einige Zeit wurde überlegt was mit dem inzwischen ganz schön verfallenem Haus geschehen soll. Unter anderem war auch ein Umbau zum Hotel geplant. Jetzt aber gibt es konkrete Pläne, die auch schon beschlossen wurden. Das denkmalgeschützte Haus wird zum Studentenwohnheim umfunktioniert. Auf Erdgeschossebene sollen Geschäfte und Gastronomie Einzug halten. Etwa 18 Monate werden als Bauzeit veranschlagt. Ich finde das eine sehr gute Lösung, ist doch gerade die Neustadt als Studentenviertel sehr beliebt und auch die Nähe zum Bahnhof Neustadt kommt da für Pendler sehr gelegen. Ab April 2008 geht´s mit den Bauarbeiten los.

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