Eine Dresdner Erfindung

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Wer hätte es gedacht, der in bayrischen und österreichischen Trachten beliebte und nicht wegzudenkende Lodenmantel stammt aus Dresden. Man sagt, dass das Kleidungsstück im Geschäft von August Loden erstmalig gefertigt wurde. Ein solcher Mantel besteht aus vorerst gewebten und anschließend gewalkten Wollfasern und schützt sehr gut vor Nässe. Erstaunlich ist aber, dass das Wort lodo im 10. Jh. als gewalktes Wollgewebe belegt ist. Aber auch in Mitteldeutsch bedeutete lodi Mantel. Sollte der Herr Loden seinen Namen zum Programm gemacht haben, oder wie hängt das nun alles zusammen ?

 

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Keine Reaktion zu “Eine Dresdner Erfindung”

  1. Lex

    Aha, aber man kann “Loden” auch auf Haare beziehen. Wenn die ähnlich lang sind wie der gleichnamige Mantel.

  2. doksák

    so genannte Lodder-Loden ;-)

  3. Feybser

    Lange, fettige Loden, ja das kann man auch sagen. Da perlt der Regen auch wunderbar ab.

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