Stadt wendet Insolvenz von Dynamo Dresden ab

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Was man erhofft und erwartet hatte, wurde nun auch beschlossen. Dynamo Dresden bekommt ein Sofort-Darlehen in Höhe von 1,25 Millionen Euro von der Stadt Dresden und kann somit eine Insolvenz abwenden. Allerdings hat die Stadt Dresden daran einige Bedingungen geknüpft, welche noch der Zustimmung der Mitgliederversammlung des Vereins bedürfen. Die Satzung wird in einigen Punkten geändert werden müssen. Ob diese Zustimmung so reibungslos gegeben wird, darf zumindest angezweifelt werden. Die Frage ist, ob man ohne Zaudern alle Bedingungen annimmt oder vielleicht doch einen eigenen Weg, möglicherweise in eine Insolvenz geht. Eine spannende Frage! Wir können uns vorstellen, dass sich viele Mitglieder den Forderungen der Stadt nicht beugen wollen oder werden. Der Preis, den man dann zahlen würde, wäre sicher ein sehr hoher! Im einzelnen verlangt die Stadt ein Mitspracherecht bei Budgetplanungen des Vereins. Ebenso ein Recht der Zustimmung in Personalfragen wie bspw. einem Wechsel des Geschäftsführers des Vereins. Zur Bedingung wurde ebenfalls die Einführung eines “Kombitickets” gemacht, welches die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel auf die Eintrittskarte beinhaltet. Den Aufpreis hat ein Jeder zu tragen, ob er nun Bus oder Bahn fährt oder auch nicht. Eine Wertung abzugeben ist nicht einfach. Persönlich für uns, wäre eine Insolvenz gleichbedeutend mit dem Verschwinden des Vereins in jahrelanger Bedeutungslosigkeit. Manch einer sieht darin eine Chance. Eine Erfolgsgarantie in dieser Beziehung kann sicher keiner geben. Die Geister scheiden sich. “Verkauft” man die Seele oder was davon noch übrig ist oder sollte man Dankbarkeit zeigen? Vielleicht mit Zähneknirschen eher Letzteres, bedenkt man, dass sich der Verein größtenteils selbst in solche Schieflagen gebracht hat, wer auch immer die Verantwortung dafür zu tragen hat. Eure Meinung würde uns interessieren!

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Eine Reaktion zu “Stadt wendet Insolvenz von Dynamo Dresden ab”

  1. Feybser

    Ich bin grundsätzlich froh, dass die Stadt Dynamo mit der Finanzspritze geholfen hat. Natürlich hat sie das nicht uneigennützig getan. Die Probleme des Vereins, vor allem die finanziellen ziehen sich nun schon über Jahre und die Stadt erhofft sich vielleicht den Verein etwas mehr überwachen zu können. Es ist auch verständlich, dass man 1,25 Mio nicht so einfach her gibt, das würde wohl keiner bedingungslos machen. In seiner Situation wird Dynamo nicht viel übrig bleiben, als die Auflagen zu tragen. Eine freiwillige Insolvenz kann ich mir nicht vorstellen. Es ist wünschenswert, dass zum Thema Dynamo einmal alle Parteien an einem Strang ziehen. Es gibt zu viel hin und her und somit immer wieder Kompromisslösungen, zu oft gehen die Meinungen auseinander, sodass konkrete Lösungen meist ausbleiben und ein geradliniger Kurs nicht möglich ist, weil immer einer dazwischen schießt, oder sich quer stellt. Die Mannschaft spielt dann halt so wie das Umfeld ist, was dabei raus kommt, hat man ja letztens gesehen.

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