Dynamo Dresden – Auf Messers Schneide

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Die Diskussionen zur Mitgliederversammlung am 24.5. nehmen verschärft Fahrt auf. Kurz noch einmal und vereinfacht, wie sich die Situation momentan darstellt. Die Mitglieder sollen am 24.5. einer Satzungsänderung zustimmen, die der Stadt mehr Mitspracherecht im Verein einräumt. Nur dann fließen auch weiterhin Gelder an den sonst von der Insolvenz bedrohten Verein. Werden diese Satzungsänderungen nicht mit einer 2/3 Mehrheit der Mitglieder beschlossen, dreht die Stadt mit hoher Wahrscheinlichkeit den Hahn zu. Das AUS für den Verein! Das neue Stadion, das Nachwuchsleistungszentrum, die so gut wie erreichte 3. Liga, alles wäre mit einem Mal für die Katz. Die Argumentation der Mitglieder, welche den Satzungsänderungen nicht zustimmen wollen, geht einher mit der Annahme, dass die Satzungsänderungen nicht mit denen des DFB einhergehen und diese einen zu starken Einfluss in die Vereinsautonomie darstellen. Man befürchtet, auch dadurch begründet, Klagen auf zivilrechtlichen Wege bspw. vom 11. Platzierten der jetzigen Liga, welcher bei einer Insolvenz bzw. eines Lizenzentzuges Dynamos, die Liga halten könnte bzw. in die 3. Bundesliga nachrücken könnte. Man kann diese Argumentation nicht ganz vom Tisch wischen. Aber worum gehts? In erster Linie um das unbedingte Überleben des Vereins! Das kann nach unserem Dafürhalten nur mit einem “JA” vorerst gesichert werden. Weitere Konsequenzen die drohen “könnten”, muß man zum gegebenen Zeitpunkt ins Auge sehen und Lösungen erarbeiten. Vorerst und ad hoc steht das reine Überleben im Vordergund!

Deshalb: JA !

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3 Reaktionen zu “Dynamo Dresden – Auf Messers Schneide”

  1. Doksák

    wenn insolvenz kommen würde, hiesse das, dass es dann den ganzen verein nicht mehr gibt? also arbeitslose und vereinslose fussballer? oder neuer name und neues glück??

  2. Feybser

    Wahrscheinlich Neustart in der untersten Spielklasse, also auf deutsch gesagt, weg vom Fenster. Das darf nicht passieren, von mir auch ein klares JA!

  3. Lex

    Über dieses Thema möchte man eigentlich nicht nachdenken. So einfach läßt sich deine Frage auch gar nicht beantworten Doksak, da dies dann Sache des Insolvenzverwalters und des Verfahrens wäre. Es kommt sicher darauf an, wieviel Masse denn vorhanden wäre und in wie weit der Verein tatsächlich und endgültig aus dem Register gelöscht werden würde. Dies muß nicht unbedingt der Fall sein. Sicher ist nur, das es Dynamo in der jetzigen Form natürlich nicht mehr geben würde. Spieler mit Regional- oder Bundesliga Erfahrung oder eben höher klassigen Ambitionen, wie derzeit der Fall, würden selbstverständlich nicht für einen Verein in der Kreisklasse spielen und diesen sofort verlassen. Die Verträge gelten ja zumeist auch nur für eine bestimmte Ligazugehörigkeit. Bei Löschung des Vereins aus dem Vereinsregister würde auch der Name so nicht mehr existent sein. Eine Neugründung unter anderem Namen in der Untersten Spielklasse (bspw. Stadtklasse) wäre möglich. Aber wer will das schon? Man kann im Moment nur schauen zu welcher Entscheidung man kommt und welche Konsequenzen diese dann wirklich nach sich ziehen. Ich bleibe eher optimistisch dass das Schlimmste abgewendet werden kann.

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