Historikertag in Dresden eröffnet

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Bundespräsident Horst Köhler hielt am Dienstag die Eröffnungsrede zum 47. Deutschen Historikertag in Dresden. In der Stadt wimmelt es momentan von schlauen Köpfen. Etwa 3.000 Wissenschaftler, Lehrer und Studenten haben sich zum europaweit größten geisteswissenschaftlichen Kongress angekündigt. Das Hauptthema sämtlicher Veranstaltungen werden Ungleichheiten in der Geschichte bis zur Gegenwart sein. Diese Problematik wird während verschiedener Podiumsdiskussionen und Vortägen in alle Richtungen analysiert, politisch, wirtschaftlich und sozial. Heute findet eine öffentliche Abendveranstaltung mit dem Fokus auf die Opfer der Bombenangriffe im Februar 1945 statt. Es herrschen über die Anzahl noch immer unterschiedliche Auffassungen. Eine Historikerkommission zur Ermittlung der Toten bei diesen Luftangriffen will einen Bericht mit neuen Zahlen vorlegen.

Veranstalter ist der Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD) in Zusammenarbeit mit dem Verband der Geschichtslehrer Deutschlands (VGD). Die Schirmherrschaft übernimmt der sächsische Ministerpräsident. Viele Veranstaltungen werden im Hörsaalzentrum der TU Dresden stattfinden.

 

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2 Reaktionen zu “Historikertag in Dresden eröffnet”

  1. Lex

    Weiß noch nicht was ich davon halten soll wegen dem immer währenden “Streit” um die Höhe der Bombenopfer. Klar, die Rechte hebt sie enorm nach oben um zu instrumentalisieren. Aber die Diskussion ist ja auch eine Allgemeine. Sicher auch gut und wichtig zu wissen wie viele es wirklich waren. Auf der anderen Seite irgendwie auch makaber. Da stellt sich dann wissenschaftlich heraus, ach es waren ja “bloß” 18.000 statt 25.000! Na wie klingt das denn bitte?! Für mich macht das 0 Unterschied!

  2. Feybser

    Die Wissenschaft und Statistik betrachtet eben manche Sachverhalte sehr nüchtern und es geht denen nur um Zahlen oder Fakten, Gefühl bleibt da meist außen vor, nicht einfach die Situation. Viele Menschen werden seit der Nacht vermisst und keiner weiß was mit ihnen ist, leben sie vielleicht jetzt wo ganz anders, in diesem Sinne ist eine Forschung vielleicht nicht schlecht.

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