Dynamo Chaoten bestätigen Image

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Was soll man eigentlich noch schreiben. Man ist es nur noch leid! Wegen Vorkommnissen bei den Spielen gegen Düsseldorf, in Regensburg und daheim gegen Rot Weiß Erfurt verhängte der DFB kürzlich eine 4000 Euro Strafe gegen den Verein und erteilt die Auflage, im Spiel gegen die Amateure von Bayern München nur 4000 Heimfans und 500 Gäste zuzulassen. Einahmeverluste von ca. 40.000! Euro sind die Folge. Soweit so gut (oder schlecht). Der klamme Verein akzeptierte die Strafe. Nur wenige Stunden später steht man erneut in den Schlagzeilen. Bei einem Testspiel des Halleschen FC gegen die 2. Mannschaft von Dynamo Dresden haben sich erneut einige Dresdner Chaoten hervor getan und mußten über die Zäune gehen.

Man fragt sich, was in diesen “Subjekten” vorgeht. Da wird über eine Sonderumlage (Spende) durch Mitglieder diskutiert, um Schulden schneller tilgen zu können und im selben Atemzug schaufeln einige sogenannte Fans fleißig weiter am Grab des Vereins. Manchmal fragt man sich, ob das nicht gar von einigen gewollt ist, um in den tiefsten Niederungen des Fußballs, fern großer Aufmerksamkeit, weiter diesem “lustigen Treiben” zu fröhnen. Weitere Geldstrafen oder Punktabzug auf sportlicher Ebene sind gleichbedeutend mit einem Ruin, früher oder später. Am Samstag geht es gegen Erzgebirge Aue. Da darf man ja nicht nur angesichts der sportlichen Brisanz gespannt sein.

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5 Reaktionen zu “Dynamo Chaoten bestätigen Image”

  1. Feybser

    Dem kann ich nur Unverständnis entgegenbringen. Der Verein hat nun schon an die 300.000 Euro an solchen Strafen bezahlt, vom Imageverlust und dem Abschrecken von Werbepartnern mal ganz zu schweigen.

  2. Doksák

    ganz fussball-deutschland schaut auf dresden, aber um welchen preis? diesen preis hat dresden nicht verdient.

  3. Dirk

    das problem ist aus dem stadion fast verdrängt wurden aber nicht beseitigt, die subkultur muss einen spielplatz bekommen… sonst sucht sie sich ihren…

  4. Daniel aus Moritzburg

    Wie der Dresdener Stadtrat vor einigen Monaten schon richtig sagte: Falls Dynamo nach der letzten Finanzspritze nicht allein aus seinen Schulden kommt und durch die “Fan-Auftritte” noch weiter für ein schlechtes Image der Stadt sorgt, dann kann Dresden auch sehr gut ohne Dynamo leben. Da hat er meine volle Zustimmung.

  5. Lex

    Verständlich Deine Meinung. Aber auch dieser Artikel ist schon mehrere Monate alt und seit dem ist nichts mehr passiert. Man kann nie ausschließen das es hier und da wieder einmal zu Vorfällen kommen kann. Nur ist das nicht nur in Dresden so. Verein und Fans sind auf einem sehr guten Weg und das wird auch von Außenstehenden so gesehen und gewürdigt. Der Prozess der “Reinigung” ist ein langer und nicht in 1-2 Jahren möglich. Die Zeit bei denen es nach fast jedem Spiel zu Krawallen kam, ist aber schon lange vorbei. Ein Grund bspw. auch das neue Stadion.

    Die Schuldentilgung gegenüber der Stadt liegt im übrigen auch im Plan. Zuletzt sammelten Fans erneut Spenden und übergaben der Stadt außerplanmäßig eine Spende zur weiteren bzw. schnelleren Tilgung. Eine gute Sache, die auch guten Willen zeigt.

    Auf der anderen Seite würde ich mich schon fragen, ob die Stadt so “einfach” ohne Dynamo leben kann. Niemand füllt dieses Stadion “regelmäßig” so wie dieser Verein bzw. kann es dadurch vermarkten lassen. Die Stadt weiß sehr wohl auch um diesen Fakt. So ist es nun mal. Gegeneinander ausspielen sollte man sich nicht. Es geht nur gemeinsam und das scheint im Moment auch der Fall zu sein. Gut so!

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