Eisschollen auf der Elbe in Dresden

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Hier nun sind die versprochenen Fotos von heute früh. Es sah wirklich super aus, wie die Elbe so gedampft hat und die Eisschollen mit einem klickernden Geräuch vorüberschwammen, wenn die Schollen aneinander stießen. Ganz zufrieren wird der Fluss wahrscheinlich nicht, denn die Kälte hält dafür nicht genug lang an, denkt man zumindest. Sehr oft gab es eine geschlossene Eisdecke auf der Elbe noch nicht, im Verhältnis zu ihrem Alter. Zuletzt konnte man im Jahre 1963, vom 31. Januar bis 6. März am Pegel in Dresden über den Strom spazieren, davor auch in den Jahren 1954, 1947, 1929, 1902 und 1901.

 

Blick vom Landtag ausEisschollen auf der ElbeDie Elbe dampft

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25 Reaktionen zu “Eisschollen auf der Elbe in Dresden”

  1. Lex

    Ach da sind ja die von Manu erwähnten schwimmenden Kuchen! Dampfende Elbe sieht ja toll aus.

  2. Heike

    Tolle Bilder Feybser, Danke!!! :)

  3. Feybser

    Große Kuchen sind das sogar, oder sind es die aufgegangenen Knödelscheiben :lol: . Bin gespannt wie es morgen aussieht, es ist ja momentan 16 Grad wärmer als heute morgen.

  4. Feybser

    Gern Heike, mir sind dabei fast die Finger abgefroren :???:

  5. Heike

    Da kann ich Lammfellfäustlinge WÄRMSTENS empfehlen!!! Bei denen ist eine natürliche Heizung eingebaut, während die Finger bei anderen Handschuhen, wenn man sie einmal draußen hatte, schlecht wieder warm werden. Haben meinen Arktistest mit Bravour bestanden!!! ;)

  6. Martin

    Heute morgen war wirklich traumhaft an der Elbe. War gegen 9 auf Skiern in zwischen Albertbrücke und Blauem Wunder unterwegs. Kam kaum richtig zum fahren, weil ich ständig anhalten und mich über die tolle Stimmung freuen musste ;)

  7. Feybser

    @ Heike: Gibt es diese Handschuhe auch als Fingerhandschuhe, in den Fäustlingen ist man so bewegungseingeschränkt. Trotzdem ein guter Tip, danke.

    @ Martin: Auf der Strecke war ich auch unterwegs, allerdings auf der Straße. Ich habe mich gefragt, ob wohl einer mit dem Rad an der Elbe unterwegs sein wird. Deine Ski waren da wohl wesentlich komfortabler. Aber es sah echt super aus, hätte es gern geknipst, ging aber in diesem Moment leider nicht – vielleicht morgen.

  8. Heike

    Feybser, glaube ich kaum, und wenn ja glaub ich net, dass die was taugen, da wird dann kaum Fell drin sein. Keine Sorge, Du kannst die Finger kurz rausnehmen, knipsen und ganz schnell wieder rein damit, die werden wieder warm. :)

  9. Heike

    Hab grad noch ein Foto online gefunden:
    http://www.telegraph.co.uk/news/picturegalleries/picturesoftheday/4140612/Pictures-of-the-day-6-January-2009.html?image=16

  10. Konrad Bauckmeier

    @Feybser: Tolle Stimmung!

    @Heike: ja das Foto war auch in der DNN drin, muss also vermutlich schon vom 05.01. sein.

    Zum Thema Handschuhe für Fotografen kenne ich noch diese Fingerhandschuhe ohne Fingerspitzen mit drüberziehbaren Fäustling. Gibts wohl z.B. bei Globetrotter, ich habe sie aber selbst noch nicht ausprobiert.

  11. Heike

    Hallo Konrad, hab schon einiges an Handschuhen durch, aber ab -20°C versagen selbst die besten Fingerhandschuhe. Selbst in Spezial-Fingerhandschuhe, die besonders für sehr kalte Temperaturen enrwickelt wurden, wurden die Finger nicht mehr warm, wenn man sie einmal draußen hatte. Außerdem sind dick gepolsterte Fingerhandschuhe zum Fotografieren nicht mehr sonderlich handlich.
    Hab das alles schon durch ;) . Fotografieren bei -27°C und eisigem Gletscherwind. Finger raus, Objektiv gewechselt, geknipst, wieder rein in die Lammfellfäustlinge und wieder warme Finger bekommen. :)

    K.A. ob die Globetrotterhandschuhe was taugen für diese extremen Temperaturen.

  12. Feybser

    Also auf solche Erfahrungen mit Handschuhen kann ich nicht zurückgreifen. Heike, du knipst offenbar sehr gern und in extremen Situationen. Die mit den abnehmbaren Fingerspitzen kenn ich auch, praktisch aber vielleicht nicht so wärmend. Handschuhe sollen auch nicht so eng anliegen, das ist wie das Prinzip vom Schlafsack, sonst kann sich kein “Wärmeklima” bilden. Oh – jetzt wird es wissenschaftlich :mrgreen:

    Heute waren m.E. nicht mehr so viele Schollen bzw. Tschechische Kuchen unterwegs wie gestern. Der Pegelstand am Theaterkahn betrug 1,25m – keine Gefahr. Fahren eigentlich die Dampfer :?:

  13. Heike

    @Feybser, bei 3 Monaten Arktis war ich praktisch dazu gezwungen. ;)

  14. Feybser

    Klasse, das muss interessant gewesen sein, warst sicher zu Forschungszwecken dort. Also wenn ich eine Frage in Sachen “Schutz vor Kälte” habe, dann weiß ich jetzt an wen ich mich wenden kann.

  15. Feybsers Frau mit kalten Händen

    Hallo Heike, Wo gibts diese”NIEWIEDERKALTEHÄNDEHANDSCHUHE” denn? Ich glaub die bräuchte ich dringend. :roll:

  16. Heike

    Hallo Feybsers Frau ;) Normalerweise auf Weihnachtsmärkten. Dummerweise ist es jetzt kalt. Ich weiß nicht, obs hier in Dresden einen Markt gibt, wo diese Fellhändler öfter mal sind. Hab so um die 10€ bezahlt. Kenn mich in Dresden noch net so gut aus, vielleicht gibts ja auch ein Geschäft. Ansonsten gibts im Internet bestimmt Möglichkeiten. Viel Glück!

  17. Heike

    @ Feybser, gerne. :) Ja, hab ein Praktikum auf der deutschen Klimastation auf Spitzbergen gemacht. War genial. :)

  18. Feybser

    Ist die Station in Longyearbyen, wie ist es denn dort so, wenn man es kurz beschreiben kann ?

  19. Heike

    Hallo Feybser, die Station ist noch etwa eine halbe Flugstunde oder 3 Scootertage (wenn der Fjord zugefroren ist heißt das) nördlich von Longyearbyen in Ny Aalesund. Ich bin mitten in der Polarnacht hin und hab erlebt, wie so ganz langsam das Licht zurückkam. Eine herrliche Zeit, wie ein Sonnenaufgang in Zeitlupe. Jeden Tag ein bisschen mehr. Als ich Ende März zurückfuhr, ging zwar die Sonne noch unter, aber es wurde nachts schon nicht mehr dunkel.

    Ny Aalesund ist ein Forscherdorf, die nördlichste ständig bewohnte Siedlung der Welt auf 79°Nord. Diese besteht aus Forschungsstationen aus aller Welt: Japan, Deutschland, Frankreich, Italien, England, Norwegen, USA, Schweden, China, Korea, etc… und gemanaged wird das alles von einem norwegischen Unternehmen, die die Ver- Entsorgung des Dorfes organisiert, ob das Strom- und Wasserversorgung ist, Transport, Verpflegung, Dienstleistungen, und alles was mit der Logistik eines Dorfes mitten in der Einsamkeit unter extremen Bedingungen zusammenhängt.
    http://www.kingsbay.no/

    Das scheint alles straff durchorganisiert und ist es auch. Im Winter sieht das allerdings so aus, dass dann bloß 15-25 Leute im Dorf sind, und die Gemeinschaft sehr eng ist. Im Sommer kommen dann viele Kampagnen-Besucher, Biologen und Touristen da können das schon mal über 200 sein.

    Das Dorf selbst war also relativ zivilisiert, aber die Straße hörte an der Messe bzw am Flughafen auf und danach begann die Wildnis! Da raus konnte man nur mindestens zu zweit, wobei einer eine Waffe mithaben mußte, eine Signalpistole sowie ein Funkgerät. Des Weiteren mußte der Ort, die Route und die geplante Rückkehrzeit auf einem Zettel hinterlassen werden… Alles Eisbären- Vorsichtsmaßnahmen. Von diesen haben wir auch drei gesehen. Ach ja und die Umgebing ist einfach atemberaubend! Schau selbst! http://travel.webshots.com/slideshow/61264701xvEPDC;jsessionid=abcdKzgdIPJZdb0v-H96r
    War ne echt tolle Zeit da. Leider schon 7 Jahre her… wie die Zeit verfliegt!

    Das war jetzt allerdings net so richtig kurz. ;) Wenn Dich das Thema noch mehr interessiert, kannst Du mir ja mal eine email schreiben. =)

  20. Heike

    Moderation? :shock:

  21. Lex

    Jo! Wenn zu viele Links drin sind, ist es automatisch SPAM :smile: , erledigt :wink:
    PS: Toller Bericht! Sicher ne riesige Erfahrung!

  22. Feybser

    Fantastische Aufnahmen und Eindrücke, das bekommt nicht jeder live zu sehen. Vielen Dank für Deine Zeilen. Solche Erinnerungen lassen einen sicher auch nach sieben Jahren nicht los. Möchtest Du gern nochmal dahin ?

  23. Heike

    hehe jetzt poste ich schon Spam! :oops:

    War ne geniale Zeit und ich erinnere mich immer wieder gern daran, besonders jetzt im Winter, wenns kalt und dunkel ist. Die Landschaft war einfach überwältigend. Außerdem war es eine Zeit, in der man sich keine Sorgen ums Geld machen brauchte, weil man keins brauchte, oder wenn man halt nicht täglich mit den Kriegen und politischen Querelen dieser Welt konfrontiert wird tut das auch ganz gut! Und gelacht haben wir auch sehr viel. Werde davon bestimmt noch meinen Enkeln erzählen. ;)

  24. Konrad Bauckmeier

    Ich freue mich für dich, dass du das erleben konnstest. :razz:

  25. Feybser

    Man hat dort sicher Probleme ganz anderer Art, ganz ohne geht es ja sicher nicht. Aber nicht mit diesen ganzen negativen Meldungen der Medien konfrontiert zu werden, stelle ich mir schon mal entspannt vor.

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