Wahltermine 2009 Dresden-Get ready 4 vote!

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Das Jahr 2009 ist für die Dresdner ein echtes Wahljahr. Ganze drei Mal werden die Bürgerinnen und Bürger an die Wahlurnen gebeten. Sie haben somit die Möglichkeit aktiv auf die Zukunft und die Belange von Stadt, Freistaat Sachsen, Bund und Europäischer Vertretung Einfluss zu nehmen. Drei Termine sollten wir uns also für die insgesamt vier Wahlen vormerken.

Am 7. Juni 2009 finden die Kommunal- und die Europawahl zusammen statt. Es handelt sich um die Wahl zum Europäischen Parlament sowie die Wahl des Stadtrates. In den Dresdner Ortschaften werden die Ortschaftsräte neu gewählt

Am 30. August 2009 findet die Landtagswahl statt auf welcher der 5. Sächsische Landtag gewählt wird.

Am 27. September 2009 gehen wir dann zur Bundestagswahl. Wenn alles klappt, wird an diesem Tag der 17. Deutsche Bundestag bestellt.

Wahlen in Dresden 2009

Mit diesem Wissen ergibt auch das momentan in der Stadt zu sehende Plakat einen Sinn. “Get ready 4 vote” – die 4 mit der angebrachten Doppelbedeutung – mach dich bereit für die vier Wahlen. Auf dem Plakat wird auf die Homepage der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung verwiesen. Schade ist nur, dass man dort auf Anhieb nichts über diese Werbeaktion und die bevorstehenden Wahlen erfährt. Wer also nicht weiß, was dieses Jahr politisch für die Bürger bevorsteht, der hat womöglich Probleme, die Botschaft ernsthaft richtig einzuordnen. Wir wissen es!

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8 Reaktionen zu “Wahltermine 2009 Dresden-Get ready 4 vote!”

  1. Lex

    Ja das wird ein stressiges Jahr. So mancher wird da sicher auch wahlmüde. Nicht gerade günstig so viel auf einmal.

  2. Konrad Bauckmeier

    Also ich bin sehr für alles auf einmal. Am Liebsten auch gleich für 5-jährige Legislaturperioden. Dann kann dazwischen auch mal regiert werden. Es ist ja schlimm, wenn ständig aufgrund irgendwo anstehenden Wahlen im Bundestag Populismus betrieben wird und nicht auch mal unliebsame Entscheidungen durchgesetzt werden.

    Wobei, was die aktuell angedachte Überwachung und Zensur des Internetzugriffs unter dem Deckmäntelchen der Kinderpornografie angeht, scheinen unsere Politiker ja mal wieder einer Meinung zu sein. :evil:

  3. Lirum Larum

    Zu dumm, dass dieses Plakat nicht nur hässlich aussieht, sondern auch noch grammatikalisch falsch daherkommt. Korrekt hätte es nämlich gehießen: ‘Get ready 2 vote!’ oder um das Spiel mit der Vier beizubehalten ‘Get ready 4 the elections’ oder ‘Get ready 4 voting’ — aber das ist den Studenten der TU und auch der SLpB wohl entgangen.
    Fazit: Idee 1, Umsetzung 6. Setzen!

  4. Feybser

    Okay, danke für den Hinweis – wenn man kein Englischprofi ist, fällt einem das wahrscheinlich nicht auf, aber gut zu wissen. Mir ist aufgefallen, dass bei vielen dieser Plakate plötzlich die linke, obere Ecke fehlt, schlechter Kleber, Zufall ?

  5. Jürgen Wieloch

    Wer durch die vom Schneematsch und Eis nicht befreiten Gehsteige der sächsischen Landeshauptstadt eiert, wird alsbald unweigerlich mit einem großflächigen Plakat konfrontiert. Hierauf steht: »Get Ready 4 Vote!«. »Get ready, for what?«, könnte der der englischen Sprache mächtige Fußgänger fragen. Erst bei näheren Hinsehen wird deutlich, wer für diesen marktschreierischen Slogan verantwortlich zeichnet: die sächsische Landeszentrale für politische Bildung. Aber, was möchten die Künstler uns damit sagen? Zu » Get ready » fällt mir spontan nur der Titel der einstigen Rockgruppe »Rare Earth« ein, den ich zu besseren Zeiten x-mal auf dem Plattenteller gelegt hatte. Aber »4Vote«? Nun, die Jugendsprache ist so neu nicht, dass sie nicht auch für den Schulabbrecher verständlich wäre. 4=for! Aha! Aber »Vote«? Ein sprachlich ungeübter könnte phonetisch »Pfote« verstehen. Also: Auf vier Pfoten gehen? Das könnte denn der gemeine Sachse in der Tat als Aufruf zum Kriechertum missverstehen und sich dagegen auflehnen. Wie wäre es gewesen, die Initiatoren dieses Schlachtrufes hätten – gemäß der CDU/Merkel-Vorgabe- sich der deutschen Sprache bemächtigt, um auf den Wahlmarathon 2009 aufmerksam zu machen. Im Juni finden die Europawahl und Kommunalwahl statt; im August die Landtagswahl; im September die Bundestagswahl! Zwischendurch wird der BP gewählt. Alles Sachsen, oder was? Keineswegs! Dem Durchschnittsmichel ist es eh egal, wer nunmehr gewählt wird, denn solange ihm nicht seine drei Lieblinge(Auto, Fußball, Bier/Urlaub)streitig gemacht werden, soll regieren, wer will. Unterschiede gibt’s bei den Etablierten nicht mehr. Ob Merkel, Steinmeier, Westerwelle, ob grün, hellrot oder schwarz – egal! Mir fällt hierzu ein prägnanter Wahlslogan aus den 90ern ein, der im bremischen Wahlkampf kreiert wurde: »Wedemeier/ Wedenölle. Nöllemeier. Nödeldödel« So texte ich in diesem Sinne: Steimeier/ Merkelmeier. Merkelstein. Ödedröge! Oder, um die englische Sprache zu malträtieren: »When the election is over, get outside!

  6. Feybser

    Zweifelsohne soll der Slogan die vermeintlich jüngere Wählerschaft ansprechen und vielleicht verstehen die es ja auf Anhieb besser und fühlen sich mehr angesprochen durch das Plakat auch wenn der Pack Man sicher längst dem Gran Turismo Platz machen musste.

    Ich denke über ein stink normales Plakat hätten wir hier vielleicht auch gar nicht geschrieben – ein stückweit hin hat es also seinen Zweck erfüllt, auch wenn der Slogan grammatikalisch nicht einwandfrei zu sein scheint.

  7. Jürgen Wieloch

    Feybser,in der Tat soll der jüngere Teil der Bevölkerung – soweit wahlberechtigt – durch jenen Slogan ermutigt werden, von dem Recht des Wählens reichlich Gebrauch zu machen. Ich habe jedoch nicht unerhebliche Zweifel,dass sich mit dieser Kampagne das Gros der Wahlmüden ab 18 +, also jenes Klientel, dass in der Größenordnung von 164.000 Erstwähler ( bezogen auf die Europa – und Kommunalwahlen 2009,durchaus interessant zu sein scheint,sich dadurch angesprochen fühlt. Wenn ich mir die Wahldaten ab 1990 so vor Augen führe, ist jedoch zu konstatieren,dass sowohl die Wahlbeteiligung rapide abgenommen hat, als auch der Stimmenanteil der “Schwarzen”. Das wir uns auch hier in Dresden,dem Sitz des Landesparlaments, auf eine fünf Parteien-Konstellation einstellen sollten, dürfte wohl unstrittig sein ( die NPD rechen ich nicht dazu,da sie anti-demokratisch ist). So bleibt denn nur abzuwarten, ob wir von den ca. 3,6 Mio. Wahlberechtigten, eine Beteilung nach hessischen Vorgaben erhalten. Die adaptierte, bajuwarische Filzokratie lässt sich eh nicht ändern und wird uns permanent mit Negativschlagzeilen a’la’” Quimonda” beglücken, ob nun als Pack man, Grand Turismo oder Rat pack mit Six pack!

  8. EDE-Freund

    Bei den Europawahlen wird das Thema Europa von Parteien gern vernachlässigt. Anders bei Europa-Demokratie-Esperanto! Wir bieten auch gleich eine Lösung für die Kommunikations-/Identitätsthematik der Europäer an. e-d-e.eu

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