Wie die SZ berichtete, könnte es gar nicht mehr lange dauern und die ersten Wölfe könnten auch in der Umgebung von Dresden heimisch werden. Natürlich noch nicht nah am Stadtgebiet. Das eher weniger. Aber die Förderzone zum Schutz für Landwirte/Viehhaltung wurde nun schon bis in die Gegend von Radeburg (nördlich von Dresden) ausgeweitet. Im sächsisch-brandenburgischen gibt es ja schon 5 Rudel. Wir berichteten bereits über die netten Tierchen.
Es gibt einen doch größeren Disput zwischen Wolfsbefürwortern und Gegnern (Nennen wir es mal so). Die einen sehen es positiv, dass sich der alte Isegrimm wieder in unseren Breiten ansiedelt. Wie oft haben Menschen schon Tiere vertrieben und förmlich ausgerottet?! Gerade dem Wolf ist es immer wieder schlimm ergangen. Die Landwirte und Viehhalter sehen das weniger lustig. Nicht ganz unberechtigt hat man Angst um den Bestand des Vieh´s. Einige Tiere wurden in den Wolfsgegenden ja schon gerissen. Hier einen guten Spagat für Mensch und Tier (Wolf) hinzubekommen muß das Ziel sein.
Noch immer haftet am Wolf das Image des gefräßigen Monsters, welches gern Kinder und kleine Geißlein frißt (letzeres vielleicht). Im Regelfall hat der Wolf jedoch mehr Angst vor dem Menschen, als wir vor ihm! Man wird so gut wie nie einen zu Gesicht bekommen, selbst wenn man es darauf anlegt. Soll heißen, in Panik verfallen muß man auf keinen Fall!
Ein wenig mehr Toleranz gegenüber diesen schönen Tieren wäre wirklich schön und wünschenswert.
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Am 20. Februar 2009 um 08:21 Uhr 1
stimme Dir voll und ganz zu Lex. Allerdings sollte man zunächst versuchen, diese Vorurteile aus den Köpfen der Menschen zu kriegen. Denn jedes Kind wächst ja schon mit der Vorstellung auf, daß der Wolf ein böses Wesen ist.
Soll nicht heißen, dass Märchen abgeschafft werden sollen, aber es muss Aufklärungsarbeit geleistet werden, wenn sich Mensch und Wolf den Lebensraum in Zukunft teilen wollen (bzw. müssen).
Am 20. Februar 2009 um 09:15 Uhr 2
Ganz genau Heike. Nix gegen die Märchen etc… Aber man kann oder sollte danach auch einiges relativieren und entstandene Ängste oder Vorurteile wieder abbauen. Gerade der Wolf ist ja ein sehr soziales Tier. Da könnte so mancher Mensch noch von lernen.
Am 20. Februar 2009 um 10:41 Uhr 3
Gestern lief ein Fuchs vor mir über die Straße. Gibt es ja auch sehr viele in der Stadt.
Ich versteh die Panik vor den Wölfen auch nicht.
Am 20. Februar 2009 um 12:45 Uhr 4
hier in dresden hab ich mehr angst vor den hunden und deren besitzern, als vor wölfen
Am 20. Februar 2009 um 14:00 Uhr 5
@Feybser: War das der, der die Gans gestohlen hat?
@jo: Wohl wahr. Wobei, Wölfe hab ich wie gesagt noch nicht so viele hier gesehen
Füchse sind ja schon völlig normal.
Am 26. Februar 2009 um 12:07 Uhr 6
Das Problem bei den Wölfen ist die Entschädigungspolitik. Wölfe holen sich Schafe usw. als leichte Beute und die Inhaber werden nicht ordentlich entschädigt(bekommen nur den Versicherungswert). Ich bin für Wölfe und würde mich über Wölfe in der Dresdner heide sehr freuen
Am 31. Oktober 2009 um 14:23 Uhr 7
Das mit den Wölfen ist doch ein alter Hut. Die gabs früher auch schon in manchen Wäldern rund um Dresden…
Am 10. März 2010 um 06:05 Uhr 8
Am 10. März 2010 um 20:47 Uhr 9
Vielen Dank Volker, da werden doch gleich mal bei dir vorbei schauen…