Platte ade?!

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Passend zum heutigen Wetter mal ein paar nicht mehr ganz so aktuelle Bilder vom Abriss des “Sternenstädtchens” in Dresden-Prohlis/Niedersedlitz. Wo einst in den 80iger Jahren ein “gar geschäftig Treiben herrschte”, bieten heute stumme Zeugen einen Blick auf den Wandel der Zeit.

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Gardinen an den Fenstern der verbliebenen Häuser gibt es schon lange nicht mehr. Die Abrissbirne wird sich bald auch den Weg durch die restlichen Ruinen bahnen. Ca. 2500 Menschen lebten hier in fünf mercedessternenförmig angeordneten Plattenbauten.

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Was an die Stelle tritt, wo einst eine alte Windmühle stand, die der Platte weichen mußte, ist uns nicht zu 100% bekannt. Womöglich ein neuer Wohnpark mit schmucken Häuschen.

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4 Reaktionen zu “Platte ade?!”

  1. Feybser

    Eigentlich haben die Häuser nicht lang gestanden. Ich habe gehört, wenn der Abriss subventioniert wird, muss die Fläche danach eine Weile brach liegen. Aber bestimmt kommen wieder Häuser hin, denn das besehende Straßensystem samt Beleuchtung bleibt offenbar und das deutet auf eine zukünftige Wiederbebauung hin. Eine Eigenheimsiedlung könnte ich mir dort schon vorstellen.

  2. Stefan

    Ich bin ja nicht gerade ein Fan von Plattenbausiedlungen, von daher begrüße ich den Rückbau da wo er Sinn macht. Ich finde auch, dass man zunächst andere Prioritäten setzen sollte, als die brachen Flächen wieder neu zu bebauen. Denn das Dresdner Zentrum (Altstadt, Wilsdruffer Vorstadt, Friedrichstadt, z.T. auch Johannstadt und Südvorstadt) ist als Folge der Zerstörung nur recht dünn mit Wohnungen bebaut. Deshalb würde ich mir wünschen, dass man die vielen Brachflächen im Zentrum mit Gebäuden schließt. Im Gebiet des Neumarkts z.B. ist in den letzten Jahren einiges gebaut worden, aber bisher nur Hotels und kaum Wohnungen. Für die Zukunft finde ich sollte man das Zentrum stärker Richtung Wohnen entwickeln.

  3. Lex

    Muß aber dann auch bezahlbar bleiben. Platz zum Bauen ist aber genügend. Hatten wir ja letztens hier auch das Thema.

  4. Feybser

    Mehr Wohungen bedeuten sicher auch mehr Leben im Stadtzentrum was ich nicht schlecht finde.

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