Unsere Stadt zog schon immer eine Menge namenhafter Maler an, die hier wundervolle Gemälde schufen. Noch bis Mai 2009 kann man in Dresden einige Motive des Malers Bernardo Bellotto aus heutiger Sicht nachempfinden. Dazu sind an drei Stellen in der Stadt rote Staffeleien aus Metall aufgestellt worden. Sie sind sehr auffällig und man kann sie eigentlich nicht verfehlen. Sie geben der heutigen Perspektive einen Rahmen. Wer alle drei Orte aufsuchen möchte, der begebe sich ans Elbufer unterhalb des Hotel Bellevue, auf die Brühlsche Terrasse sowie an den Zwingergraben.

Motiv auf der Brühlschen Terrasse
Bernardo Bellotto (1722 – 1780), besser bekannt als Canaletto, schuf Mitte des 18. Jahrhunderts die drei Dresdner Stadtansichten. Seine Bilder galten als wichtige Quelle für die spätere Bebauung, Erneuerung und den Umbau der Stadt. An den drei Punkten sind auch informative Tafeln angebracht wurden, die mehr über den Maler und das aktuelle Projekt “Blicke auf Dresden” verraten. Schwerpunkt des Projektes ist der Einsatz der Camera obscura als Zeichenhilfsmittel. Canaletto benutzte dieses Verfahren für seine Ansichten der Stadt Dresden. Er war übrigens auch in Venedig, Warschau und Wien aktiv.

Motiv am Zwingergraben

Motiv unterhalb des Hotel Bellevue
Das könnte Sie auch interessieren:













Am 22. März 2009 um 15:22 Uhr 1
Na der Canaletto wußte schon Bescheid wo es die besten Motive gibt. Ich dachte du versuchst dich auch mal mit dem Pinsel, Feybser!
Am 23. März 2009 um 20:56 Uhr 2
Wenn mal wieder Zeit dafür ist, gern
Am 24. März 2009 um 08:19 Uhr 3
Canalettos Bilder sind faszinierend. Wenn man genauer hinschaut, kann man auch ganze Geschichten anhand der abgebildeten Leute erkennen. Ein super-Künstler!