Sächsische Küche

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Es ist Sonntag. Sonntag gehört der Familie und die Frau oder immer öfter der Mann nehmen sich in der Küche etwas mehr Zeit. Meine Frage, und die geht an Euch: Was kommt bei Euch am Wochenende auf den Tisch? Gibt es eine typische, sächsische Küche, die man hier mehr als anderswo bevorzugt? Wenn ja, wie sieht die aus? Ich muß ganz ehrlich sein, dass mir kaum Spezialitäten im Raum Dresden und um die sächsische Landeshauptstadt herum, sagen wir ruhig  Sachsen, einfallen. Zumindest nicht auf Anhieb. Ich hätte glatt alles genannt was man auch bei Wiki findet. Den Dresdner Stollen, die berühmten Quarkkeulchen, Eierschecke (Kuchen) und Leipziger Allerlei, mit dem ich mich nun gar nicht anfreunden kann. Außer ein paar Süßspeisen und ´nem Gemüsemix nix gewesen?

Soll das an Bekanntem schon alles sein? Wie steht es um die sächsische Küche? Aus Erfahrung kann ich sagen, dass es z.B. im Schwabenland aber auch in Bayern recht gut ums kochen bestellt ist. Deftig, sehr lecker und vielfältig.

Mir liegt ja fern die Sachsen da unterbuttern zu wollen aber ein wenig Nachholbedarf scheints vielleicht doch zu geben. Selbst ausgewiesene Sterneköche haben das schon mal so nebenbei bemerkt, worauf man hierzulande natürlich gekränkt reagiert hat. Zu Recht oder Unrecht?

Wie seid Ihr mit der sächsischen Küche zufrieden? Gern auch Meinungen aus anderen Gefilden zum Besten!

PS: Ich bin kein ausgewiesener Koch und bei mir gibts an 7 Tagen der Woche Nudeln, wobei die Form der Eierteigwaren und die Zusammensetzung der Soßen gern variieren dürfen. Nun bin ich auf der Suche nach lokalen Alternativen. ;-)

 

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14 Reaktionen zu “Sächsische Küche”

  1. jo

    mhh, bin ja kein Sachse, aber seit dem wir hier wohnen, beginne ich meinen Sonntag mit Quarkinis. Für mich war dass dann schnell eine Dresdner Speziallität, bis ich gehört habe dass es die fast überall gibt :(

    ich bin auch schon gespannt auf Antworten!

  2. André

    Bin auch kein Sachse, aber Buchteln is ne tolle Erfindung :grin: Meiner Meinung gibts das nirgends sonst.

    Gruß André

  3. Dirk

    jeden tag die massiven kohlenhydratbomben durch nudeln :roll: , setzt sicher an.

    also mir fällt noch der sächsische sauerbraten ein.

    wer mal sächsische küche geneießen will geht einfach mal in die lokale gastronomie. es gibt einiges an auswahl.. z.b. waldschlößchen, lindengarten, watzke usw. usw..

  4. Feybser

    Ich versuche auch ein wenig von den Spaghettis weg zu kommen, eben wegen der angesprochenen Kohlenhydrate, fällt aber sehr schwer.

    Sächsische Alternativen fallen mir promt auch nicht ein. Klöße, Kartoffeln und Knödel findet man hier auch häufig auf der Speisekarte sowie diverse Braten, sind ja aber nicht typisch sächsisch, oder.

    Heute Abend gibt es Döner :roll:

  5. Lex

    Ich weiß noch als es zu Ossizeiten immer mal Buchteln in der schule gab. Da waren alle heiß drauf. Is ja so ne Art weiches Brötchen nicht? Aber die Specials belaufen sich hier zumeist auf Backwaren habe ich den Eindruck. Sauerbraten ist auch lecker.

    Na mal sehen ob noch wer eine Idee hat.

  6. Was kommt in Sachsen sonntags auf den Tisch? « Elbnymphes Endnoten

    [...] Mai 2009 von elbnymphe Diese Frage stellte heute das (bindestrichlose, dennoch lesenswerte) Dresden Blog. Als Reaktion möchte ich Kennern wie Unkundigen der sächsischen Küche ein Buch ans Herz legen, [...]

  7. jo

    jo watzke ist ein guter Tipp, waren in den letzten 2 Wochen ungelogen 4 mal da :)
    ist wirklich super lecker und gutes Bier haben sie auch, wobei man mit der “Tradition seit 1889″ vorsichtig sein muss, gebraut wird da erst seit 16 Jahren :) aber was man nicht alles für die Nostalgie tut, mir schmeckts da jedenfalls, egal wie sächsich oder traditionell es nun wirklich ist.

  8. Lex

    @Elbnymphe: Danke Dir für den Literatur-Tipp! Interessanter Beitrag. :wink:

    PS: In “Dresden Blog” kommt kein Bindestrich, weil “Ich” das doch so bestimmt hab! So einfach kann das manchmal sein :mrgreen:

  9. Elbnymphe

    @Lex. Tja, wie gesagt, Du hast mich erst auf die Idee gebracht.

    Daß der fehlende Bindestrich eine bewußte Entscheidung Deinerseits und kein Versehen darstellt, ist mir klar – es macht die Sache weder richtig noch schöner. Aber ich halte es mit Ostzonensuppenwürfelmachenkrebs (das ist jetzt kein kulinarischer Geheimtip): “Respekt vor dem eigenen Hau.”

  10. Lex

    Doch es macht die Sache schöner! Na, ist wie mit dem Essen. Geschmäcker halt. :grin:

    Ostzonensuppenwürfelmachenkrebs -> Na nun probier ich das gerade! Hau! (oder hough?)

  11. Elbnymphe

    @Lex: Klär mich doch mal auf, worin Deiner Meinung nach der ästhetische Mehrwert eines Deppenleerzeichens besteht.

    In diesem Sinne: „Howgh, ich habe gesprochen!“

  12. Lex

    Ich sehe kommen, dass das noch in einer montäglichen Diskussion zum wohlverdienten Feierabend endet, die noch nicht mal was mit dem Topic zu tun hat. Mensch, Elbnymphe. Wenn man Bindestriche essen könnte, hätte ich bestimmt einen genommen. Aber selbst in der Buchstabensuppe haben die den weggelassen.

  13. Elbnymphe

    Das Argument lasse ich gelten, damit wollen wir’s gut sein lassen. Ich mach’ mir jetzt ‘ne Suppe mit Langkornreiseinlage – die sehen alle aus wie Bindestriche :-D

  14. Chosy

    Neben den schon oben genannten Sachen kann man sein Mittag- oder Abendessen mit einer Sächs. Kartoffelsuppe beginnen, als Hauptgang Saure Eier und als Nachtisch ein Stück Eierschecke. Mmh, oder doch lieber Quarkkeulchen? :smile: Das wäre jedenfalls für mich eine typisch sächsische Mahlzeit.

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