Die Freie Waldorfschule in Dresden

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Diese Dresdner Schule gehört zu einer der traditionsreichen Schulen der Stadt. Durch eine Elterninitiative wurde sie im Jahre 1929 nach dem Vorbild der Stuttgarter Waldorfschule ins Leben gerufen. Sie hatte bis 1941 Bestand und wurde dann als letzte ihrer Art während des Krieges geschlossen, da sie nicht in die nationalsozialistische Weltanschaung passte.

 Die Freie Waldorfschule in Dresden

Die Freie Waldorfschule in Dresden in der Jägerstraße

Mit dem Kriegsende wurde der Schulbetrieb bereits im September 1945 wieder aufgenommen. Es dauerte nicht lange und die Einrichtung wurde mit der Gründung der DDR abermals geschlossen. Damals besuchten etwa 1.000 Schülerinnen und Schüler das Schulgebäude in der Jägerstraße in der äußeren Neustadt.

1990 waren es wieder engagierte Eltern, die eine erneute Öffnung der Schule in freier Trägerschaft möglich machten. Die Schule ist öffentlich zugänglich für alle weltanschaulich-religiösen Prägungen.

Die Waldorfpädagogik entstammt dem von Rudolf Steiner entwickelten System auf der Grundlage des anthroposophischen Menschenbildes. Hauptsächlich sollen geistige, seelische und leibliche Fähigkeiten durch Fantasie und Kreativität besonders auf künstlerische Weise gefördert werden. Dabei können die Schulabschlüsse Abitur, Realschul- oder Hauptschulabschluss gemacht werden.

Am 10.08.2009 ist der erste Schultag nach den diesjährigen Sommerferien.

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3 Reaktionen zu “Die Freie Waldorfschule in Dresden”

  1. Dirk

    Meine Mutter, die Jahre als Lehrerin tätig war, hat immer wieder bei Walddorf- oder Montessorischülern(gibt es auch in DD) gemeint das die nicht nachkommen. Wenn dein Kind Künstler werden soll ist es der perfekte Bilfungsweg, für alles andere ist es wohl eher nicht die gesellschaftsfähige Bildung.
    Bei der Prüfung stehen schließlich alle vorm gleichen Herrn oder Dame. Mal vom vermitteln der sozialen Intelligenz abgesehen.

  2. Feybser

    Ich denke auch, dass die Art der Ausbildung für künstlerische, kreative Bereiche gut ist, kommt man danach in die “triste” Wirtschaft, wird es sicher für einige schwer.

  3. crazy.cat1

    Oh dann seit ihr wohl nicht auf dem neusten Stand….. Waldorfschüler haben grundsätzlich beim Abitur bessere Noten als ” Normalos”….dies bringt man mit der Art des Lehrens in direkten Zusammenhang….Und nicht für jeden ist die freie Wirtschaft die Erfüllung.

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