Elektroautos in Dresden

Anzeige

Was verbarg sich denn unter dem roten Tuch gestern Mittag vor dem Dresdner Rathaus? Eine Menge großer Limousinen und einige Leute standen davor, darunter auch manch namenhafter, sächsischer Politiker. Ich glaube Stanislaw Tillich gesehen zu haben. Die Vermutung, dass es sich um ein Fahrzeug handle, war ganz richtig. Ein kleiner, weißer Flitzer kam zum Vorschein. An der Seite trug er die Aufschrift “e-wolf” und “Li-Tec.”.

e-wolf

e-wolf Elektroauto

Ich denke, bei dem Fahrzeug handelt es sich um ein Elektroauto. Das Unternehmen Li-Tec Battery mit Sitz in Kamenz ist ein Gemeinschaftsunternehmen der beiden Konzerne Evonik und Daimler. Es trägt mit der Erweiterung der Produktionskapazität für Batteriezellen auf  300.000 Stück pro Jahr dazu bei, die Massenproduktion von Elektrofahrzeugen in Europa zu ermöglichen.

Sogleich war jüngst zu lesen, dass auf den Straßen von Dresden und Leipzig demnächst japanische Elektroautos rollen werden. Die Sächsische Energieagentur Saena und Mitsubishi Motors Deutschland schlossen darüber in der Landeshauptstadt eine Absichtserklärung.

Der nationale Entwicklungsplan Elektromobilität sieht vor bis zum Jahr 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen zu bringen. 115 Millionen Euro umfasst das Förderprojekt in insgesamt acht Modellregionen. Auch Dresden und Leipzig gehören dazu.

Weitersagen: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • MisterWong
  • Y!GG
  • Webnews
  • Digg
  • del.icio.us
  • Reddit
  • co.mments
  • De.lirio.us
  • email
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • TwitThis

Das könnte Sie auch interessieren:

  1. Abwrackprämie auch für EU-Neuwagen?
  2. Dresden wächst, Sachsen schrumpft

5 Reaktionen zu “Elektroautos in Dresden”

  1. Lex

    Gute und sinnvolle Sache. Aber es kommen dann bestimmt wieder Beschwerden wegen zunehmenden Elektrosmog. :lol: (Mich würde es nicht wundern)

    Die japanischen Fahrzeuge hätten wohl eine Reichweite von ca. 150km. Die Batterie sei daheim an der Steckdose in einigen Stunden wieder aufzuladen. Also für die Stadt mags ok sein. Für weitere Strecken wohl noch nicht so geeignet.

  2. randOM

    Gute Sache. Nur ärgerlich, dass sich jetzt all die im Lichte solcher Innovationen sonnen, die sie jahrelang verhindert haben.

  3. Feybser

    Um den Markt wird es sicher noch einen heißen Kampf geben, sicher wollen die, die jetzt groß beim herkömmlichen Auto im Geschäft sind, auch dort wieder ganz vorn sein.

  4. Dirk

    Ich seh mich schon mit fetten Slogan im Elektroauto aber ich glaub nicht dran. Strompreise steigen, der Elektrosmart kostet das doppelte vom Diesel am Ende (Verbrauchskosten) und ich glaub eher das sich andere Sachen durchsetzen. Aber freuen würde es mich schon…

  5. andre

    Hier die Lösung:

    http://www.youtube.com/watch?v=e3Q64LFPC7k
    www.ewolf-car.com

Einen Kommentar mit Link schreiben

Smileys