Ratskeller Dresden am Rathaus

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Bacchus am Ratskeller Dresden

Gott Bacchus am Eingang zum Ratskeller am Dresdner Rathaus

Seit Jahren steht der Ratskeller am Dresdner Rathaus leer. Er ist zur Vermietung bzw. Verpachtung ausgeschrieben, aber offensichtlich hat sich noch kein Interessent gefunden. Informationen über das Kellerlokal sind zumindest im Internet recht wenige zu finden. Trotzallem lohnt es sich vielleicht einmal daran vorbei zu gehen. Am Treppenabstieg steht nämlich die Figur des glatzköpfigen Gottes Bacchus mit dessen Esel. Bacchus ist der Gott des Weines. Und so hält er natürlich auch eine Weinrebe in seiner Hand. Viel interessanter ist aber sein linker Fuß, genau genommen die große, goldglänzende Zehe daran. Berührt man diese einmal, so hat man Glück im Leben, heißt es. Hoffentlich bringt es dem Restaurant in Zukunft auch ein bisschen Glück. Wer kennt denn den Ratskeller noch aus alten Zeiten oder kann etwas darüber erzählen?

Die goldene Zehe bringt Glück

Eine Berührung der Zehe bringt Glück

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18 Reaktionen zu “Ratskeller Dresden am Rathaus”

  1. Lex

    Ich war auch noch nie da drin! habe auch keine Infos darüber. Aber an der Zehe hab ich auch schon gekitzelt.

  2. oldman

    Den bisherigen Pächtern scheint der Zeh kein Glück gebracht zu haben. Warum findet sich denn kein Interessent – solche historsichen Räume sind doch ansonsten begehrt?

  3. Feybser

    Ich kann mir vorstellen, dass es in die Reihe Pulverturm, Sophienkeller etc. passen würde.

  4. Beate

    naja, vielleicht gab es ja schon Interessenten,
    wer weiß was die Stadt allerdings wieder für tausend Auflagen für das Objekt hat.
    Man darf das nicht, man darf jenes nicht und man muß alles so machen wie es die Paragraphen vorschreiben.
    Ich kann mir vorstellen das das einige willige Unternehmer abschreckt.
    Genug Beispiele dafür gibt es ja in Dresden. Leider!!!

  5. Lex

    Ja genaues weiß man nicht. Aber es stimmt im Allgemeinen. Die Hürden sind doch in manchen Bereichen recht eng gestrickt um ein Unternehmen zu gründen oder sich zu verwirklichen. Auf der anderen Seite machen sicher auch vielen Sachen Sinn die auch dem Verbraucherschutz dienen mögen. Deutsche Gründlichkeit eben!

    Trotz allem, in anderen Ländern gehst hin. Leistest eine Unterschrift und kannst loslegen.

  6. Kurt

    Na ich kenn das so, daß die Berührung der Zehe vor den Folgen der Trunkenheit schützt. Wer die Zehe berührt und es sich dabei wünscht, der kann mehr trinken und bekommt einen kleineren Kater. :razz:
    Und, was soll ich euch sagen, es funktionierte :lol:

    Und zur Verpachtung:
    Wer weiß, was die Pacht kostet. Dann die Lage ohne echte Laufkundschaft. Die Konkurrenz ist in Blickweite. Außerdem ist die Hütte wahnsinnig groß und kalt.
    Wenn es sich rechnen würde, hätte es bestimmt schon einer übernommen.

  7. Feybser

    Ja Kurt, das ergibt natürlich auch einen Sinn. Du hast also vor Ort die Erfahrung gemacht?

    Es bedarf wahrscheinlich wirklich eines besonderen Rezeptes, um den Laden wieder in Schwung zu bringen. Man weiß auch leider nicht was alles dahinter steckt, schade ist es trotz allem.

  8. Prasse Heidemarie

    In meinem vorigen Leben habe ich den damals gerade frisch renovierten Ratskeller öfter besucht.Es war ein herrliches Ambiente.Besonders beeindruckt haben mich die verschiedenen Sprüche an den vielen Säulen.Einen davon habe ich mir gemerkt:”Ob ich morgen leben werde,weiß ich freilich nicht,aber wenn ich morgen lebe,dass ich dann auch trinken werde,dass ist ganz gewiss”.Diesen Spruch wollte ich den auf meiner letzten Urlaubsreise neu gewonnenen Freunden vor Ort zeigen(denn wir haben diese Aufforderung sehr ernst genommen);nun muß ich erfahren,dass der berühmte Ratskeller von Dresden geschlossen ist. Ich kann es gar nicht glauben.Wo gehen denn die Ratsherren und -damen nach den hitzigen Debatten ihr Bier trinken?Oder liegt hierin die Ursache der teilweise recht merkwürdigen Beschlüsse?

  9. otto kleinkariert

    Das Restaurant kam in dem Hochwasser 2002 zu Schaden.
    Die Neue Einrichtung, wie z.B. Tische und Stühle muß der neue Betreiber selbst stemmen

    Damals( als ich noch jung war) sagten die Stadtführer noch, das es ein Esel wäre.

  10. Sebastian

    Meist springen ja auch die Brauereien bei der Finanzierung der Einrichtung ein, wenn sich der Betreiber für eine gewisse Zeit an das Bier bindet. Naja, vielleicht trinken wir alle mal ein Bier im Ratskeller, irgendwann?

    Steht doch auch “Esel” im Artikel….danke :grin:

  11. Caro

    Ich habe da meine Ausbildung gemacht. Schön, die Bilder mal wieder zu sehen. ;-)

  12. Uwe

    Ratskeller…lang, lang ist’s her. Ich hab in den 80ern da meine Ausbildung gemacht.

  13. Sebastian

    Und Uwe, war die Ausbildung gut – bist Du noch in der Branche?

  14. Gunter

    Grundwasserschäden bei Elbe-Flut und im Sommer keinen Biergarten dazu immer mehr Mitbewerber in besseren Lagen – wer hat den da noch Lust zu investieren?? :sad:

  15. Wolfgang

    Ja, es ist schon schade. Ich habe da 1966 im Jan. / Feb. bei der ersten Neueröffnung schon einmal gearbeitet. Auch da
    war es schon schwierig ( weite Wege zum Gast ).Vielleicht sollte die Stadt den Ratskeller verkaufen, da würde sich vielleicht jemand finden. Für die Neueröffnung brauchte ein Investor mindestens 2 Millionen Euro ! ! !
    Dafür braucht man Sicherheiten, die mit einer Verpachtung nicht gegeben sind. :smile: :roll:

  16. Gert Schäfer

    Von 1969-1975 habe ich da gearbeitet. Da hatten wir jeden Tag die über 500 Plätze voll(Touristen aus den befreundeten Ländern usw.)
    Der Ratskeller war auch eine sehr gute Ausbildungsgaststätte. Viele Gastronomen haben dort ihren Weg begonnen.

    Wir hatten gestern in Dresden Altleubnitz mal wieder ein Ratskeller Kollegentreffen und das war schön.

    Haben möchte ich dieses Lokal um kein Geld der Welt. Diese Riesengastronomie ist schwer zu vermarkten und in dieser Form auch nicht Wettbewerbsfähig!

  17. André

    Hallöchen,
    Oft war ich nicht im Ratskeller, aber wenn ….
    Ja schön war´s schon. Sicherlich ist die Lokalität recht groß und schwer zu vermitteln. Wir gehen jetzt in den Altmarktkeller, der hat letztendlich auch seine Liebhaber gefunden.

  18. Alex

    Hallo André. Ich persönlich war da (leider) nie. Vielleicht kommts immer drauf an, wie man es anstellt oder was man draus macht. Groß ist der Auerbachs Keller in Leipzig auch. Na gut, da hilft der Goethe noch immer mit… ;-)

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