Zwischen der Grenze zur Tschechischen Republik und Dresden befindet sich entlang der Elbe ein äußerst interessantes und beliebtes Angelrevier. Der Fischbestand genießt heute einen ausgezeichneten Ruf, nachdem sich die Wasserqualität seit 1990 deutlich verbessert hat. Bis zu 90 Fischarten werden an der unteren Elbe gezählt.
Angelprofis haben durchaus gute Chancen Hechte, Zander, Barsche sowei Rapfen und Döbel aus dem Gewässer zu fischen. Einer besonderen Beliebtheit erfreut sich das Grundangeln. Vorwiegend werden dabei Aale, Karpfen, Barben sowie Brassen gefangen. Zahlreiche Rückläufe und Ruhigstellen sowie Bacheinmündungen bieten ebenso hervorragende Plätze für die Angler. Auch das Nachtangeln ist in unserer Region erlaubt. Wieviele und welche Fische man aus dem Fluss holen darf, ist genau festgelegt und auch die Mindestgröße ist zum Schutz des Fortbestandes vorgeschrieben.
Früher galt die Elbe einmal als einer der fischreichsten Flüsse in ganz Europa. Noch um 1900 lagen die Erträge der Elbfischer mit rund 100 Kilogramm pro Hektar doppelt so hoch wie in Seen. Allgemein ist über die Elbe zu sagen, dass sie mit 1091 Kilometern Länge der vierzehntlängste Fluss in Europa ist und zu den 200 längsten Flüssen der Erde gehört. Ihren Ursprung hat sie im tschechischen Riesengebirge.
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