Circus Krone gastiert in Dresden

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Noch bis zum Dienstag,  15.09.2009 präsentiert der Circus Krone sein Jubiläums-Programm zum 100 jährigen Bestehen. Die Zuschauer erleben dabei nicht nur die klassische Circusshow, sondern auch ein Gemisch aus Optik und Akustik, perfekter Leistung,
packenden Szenen und besinnlichen Momenten. Das alles steht unter dem Motto “Eine unvergessliche Reise um die Welt”.

Circus Krone in Dresden

Ein besodneres Angebot ist der Blick hinter die Kulissen des größten Circus Europas, was an allen Vorstellungstagen ab 10.00 Uhr genutzt werden kann. Dabei kann man über 200 Tieren aus fünf Kontinenten betrachten. Aber damit nicht genug, auch die 330 Wohn-, Pack- und Gerätewagen, die Küche, Schule, Feuerwehr, das Kraftwerk und die Werkstätten aller Art sind sicher sehr interessant. Alles ist öffentlich und der Eintrittspreis liegt mit drei Euro für Kinder und vier für Erwachsene nicht zu hoch. Sogar Führungen sind möglich, müssen aber vorher angemeldet werden.

Auf dem Festgelände an der Pieschener Allee ist das größte, reisende Circuszelt zu sehen und natürlich zu besuchen. Der Hauptsitz des Circus Krone ist übrigens in München auf der Zirkus-Krone-Straße, dort steht auch der Kronebau.

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11 Reaktionen zu “Circus Krone gastiert in Dresden”

  1. Belladonna

    Zirkus mit Tieren hat in der heutigen Zeit nix verloren! Die Sklavenhaltung wurde nämlich abgeschafft!

  2. Feybser

    Aber Sklaverei bezieht sich auf Menschen und nicht auf Tiere. Bist du generell gegen Arbeit mit Tieren, bzw. dass sich der Mensch das Tier zu Nutze macht?

  3. Dirk

    Bin auch dafür das man die Tiere mal in Ruhe auf den Grill legen lassen soll!

  4. Pico-Bello

    Traurig ! Mit welchem Recht darf sich ein Mensch ein Tier “zunutze machen ” ? Was will ein Zirkus mit 200 Tieren, wenn meist nicht mal ein Pony artgerecht im Zirkus gehalten werden kann ? Besonders die Haltung von Wildtieren im Zirkus kann nicht artgerecht sein und ist tierquälerisch. Natürliche Bedürfnisse nach Bewegung, Sozialverhalten besondere klimatische Ansprüche werden meistens ignoriert. Statt dessen wird die Würde der Tiere mit Füßen getreten, sie zum lächerlichen Showobjekt degradiert. Boykottieren Sie bitte Unternehmen die nicht von dieser abgeschmackte würdelose Zurschaustellung abrücken. Es gibt wundervolle Zirkusse, die allein auf freiwillige menschliche Leistung stolz sein können.

  5. Jana

    Ißt Du Fleisch oder andere tierische Erzeugnisse?

  6. Belladonna

    War ja klar, daß die Frage gleich hinterherkommt. Nein, ich lebe seit 1992 vegan. Und wie stehts mit Dir, Jana?

  7. Feybser

    Mit Sklavenhaltung hat der Zirkus aber nichts zu tun, das ist kein legitimer Vergleich. Mag sein, dass es Veranstalter gibt, die die Tiere nicht genügend achten, das finden wir natürlich auch nicht gut und die sollen dafür auch zur Rechenschaft gezogen werden, aber ich glaube beim Circus Krone muss man sich da keine Gedanken machen.

    Ohne, dass sich der Mensch das Tier zu Nutze gemacht hätte, wäre er noch nicht so weit entwickelt.

  8. Belladonna

    Aber Feybser, der Mensch hätte sich sogar noch weiter entwickeln können, wäre er nicht auf die sinnlose “Nutzung” von nichtmenschlichen Tieren gekommen.
    Ich halte den Vergleich mit Sklavenhaltung nicht nur für legitim, sondern es _ist_ Sklavenhaltung, als was würdest Du es sonst bezeichnen? Die Tiere sind ihren Haltern auf Gedeih und Verderb ausgeliefert, aufgedeckte Verstöße sind immer nur die Spitze des Eisberges und überlege mal, wieviel des Leides wir gar nicht “sehen” können; zB. Hunger und Durst als Teil der sog. sanften Dressur, die Gefangenschaft an sich ist doch schon DER Horror!
    Gerade bei Krone sollte man sich Gedanken um die Tierhaltung machen, schließlich hat dieser Zirkus bereits mindestens ein Ordnungsgeld wegen Verstößen gegen das TSchG kassiert.

  9. Feybser

    Ich weiß nicht wie weit Deine Ablehnung der Mensch-Tier-Beziehung geht, aber mit Sicherheit waren Tiere in der Vergangenheit sehr nützlich und hilfreich beim Transport, bei der Überwindung größerer Entfernungen, zur Nahrungssicherung. Die Menschheit hätte auf jeden Fall nicht solche Fortschritte gemacht. Ohne Tiere wäre der Mensch “aufgeschmissen”. Natürlich sollte man sich dessen auch bewusst sein und sie dementsprechend achten und behandeln.

    Auch der Einsatz von Blindenhunden oder Therapiepferden, Delphinen etc. erlangt eine größere Bedeutung und hier wird das Miteinander sehr gefördert. Tiere gehen gern Beziehungen ein, das ähnelt dem Menschen und warum soll ihnen die Arbeit als Zirkustier unter dem Gesichtspunkt keine Freude bereiten, mal abgesehen von widerrechtlicher Haltung.

    Man versklavt doch seine Kinder auch nicht gleich, bloß weil sie allein nicht zurecht kämen und man ihnen einen Weg vorgeben muss. Tiere besitzen nicht die Intelligenz, um sich in unserem heutigen Alltag selbst zu verwalten. So müssen sie sich schon in gewisser Weise dem menschlichen Handeln anpassen.

  10. Lex

    Bin auch nicht so ein Zirkusfan. Hat jetzt aber weniger mit der Einstellung zu Tieren zu tun, sondern halt allgemein. Mit unterschiedlichen Meinungen und Denkansätzen muß und soll man leben können, na klar.

    Ich seh´s auch eher wie Feybser. Verabscheue offensichtlich Tier-quälende Haltung oder Praktiken. Ansonsten gehört die Mensch-Tier-Beziehung seit je her zur Geschichte und Entwicklung der Menschheit. Und sie ist von gewissen Wechselwirkungen geprägt.

    Wo beginnt Tierquälerei, wo endet Sie? Darf ich mir noch ein Aquarium halten? Ist ein Guppy in einem 60l Gefäß artgerecht? Regt sich keiner über Aquarianer auf, weil die Tiere kleiner und unscheinbarer sind als bspw. ein Pferd oder ein Elefant? WIE nehmen wir WAS wahr? Leben wir nicht alle in einer Welt von Doppelmoral, wenn man über manche Dinge mal genau nachdenkt? Kann sich irgend jemand davon freisprechen? Wer das zu 100% für sich bejahen kann ist wohl ein rechter Gutmensch!

  11. Belladonna

    Hi Feybser
    Ich lehne die Mensch-TierBeziehung nicht ab, sie sollte nur eben auf absoluter Freiwilligkeit beruhen und das von Anfang an.
    Deine Beispiele aus der Geschichte belegen vielmehr, was sich der Mensch an Schaden zufügen konnte – durch die Nutzung von Tieren: Beim Transport/ größere Entfernungen: Es wurden hauptsächlich Soldaten und Kriegsmaterial befördert. Und zur Nahrungssicherung … was meinst Du damit? etwa, daß der Mensch ein fühlendes Wesen vor den Pflug spannt, um damit den Boden aufzureißen und jedes Jahr aufs Neue das Bodenleben zu stören und damit die Fruchtbarkeit zu senken? Oder, daß durch die notwendige Ernährung der Tiere weniger für die Menschen zur Verfügung stand und bis heute steht?

    Zu den Blindenhunden: hast du mal geschaut, wie unglücklich diese Tiere sind? Es gibt wahrlich wunderbare technische Errungenschaften, die Blinden das Leben viel mehr erleichtern, als ein absolut widernatürlich gehaltener Hund!
    Was weißt Du über Pferde, die geritten werden? Sie werden solange gegängelt, bis sie den Widerstand gegen den Sattel oder überhaupt den Ballast auf dem Rücken aufgeben.
    Und wußtest Du, daß die Delfintherapie an sich garnichts nützt? Für Menschen an sich und anscheinend für Behinderte im Besonderen ist warmes Wasser schon angenehm genug, sich zu entspannen, freier zu bewegen. Delfine, die täglich viele Kilometer zurücklegen, in ein Betonbecken einzusperren ist abartig und die Kontakte, die sie dort aufnehmen auch nicht freiwillig sondern antrainiert (…)
    Für Tiere im Zirkus gilt dasselbe: sie sind Gefangene, die diese albernen Mätzchen nur machen, weil sie Angst vor Bestrafung haben. Es gibt zu den Dressurmethoden in Zirkussen ausreichend undercover gedrehtes Videomaterial und wenn Du vielleicht einmal gesehen hast, auf welche Weise Elefanten gefügig gemacht werden, also wie man einem sehr großen und kräftigen Tier beibringt, daß ab jetzt ein Mensch sein Handeln bestimmt, dann verstehst Du vielleicht besser, was ich meine.

    @ Lex: Die Frage, wo Tierquälerei anfängt und endet, ist gut. Und auch Deine Anmerkung von Doppelmoral. Fakt ist aber auch, daß etwas nicht automatisch gut ist, nur weil es bisher so war. Wenn wir uns so etwas zueigen machen, dann sollten wir zB. auch das Frauenwahlrecht ablehnen – gabs früher auch nicht, wir sollten Morde nicht so tragisch sehen, weil die gabs ja auch schon immer, ebenso wie Sklaverei und sonstige Unterdrückungsformen, die allesamt das individuelle Recht eines jeden fühlenden Wesens ignorieren!

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