Immer wieder gehen Luxus Autos in Flammen auf.
Wieder brannten letzthin zwei Autos in der Dresdner Neustadt. Erneut handelte es sich um Fahrzeuge, die eher der teureren Sorte zugerechnet werden durften. Die Poizei geht von Brandstiftung aus. Solche Vorgänge häufen sich ich in letzter Zeit vielerorts, so auch in Dresden. Vorbild dürften gleichartige Vorfälle in Berlin oder Hamburg sein. Dort ist dies schon gang und gebe. Zumeist passiert es in eher “alternativen” Stadtvierteln.
Wieso immer wieder teure Autos?
Was ist der Grund für blinde Zerstörung? Neid? Das so genannte Unterwandern der eingefleischten Strukturen dieser Viertel durch die vermeintlich reichen, elitären Schnösel, die sich mit ihren Protzkisten breit machen? Vielleicht. Aber rechtfertigt dies solche sinnlosen Aktionen? Vielleicht hat so mancher wirklich hart für den Luxus (kann man es so nennen?) gearbeitet, den er sich gern gönnen möchte. Vielleicht ist es jemand, der auch den ein oder anderen Arbeitsplatz schafft.
boshaft ironische Rachepläne?
Ein Berliner Radio-Sender fragte letzthin boshaft ironisch oder sarkastisch, ob es aufgrund ausgleichender Gerechtigkeit vorstellbar wäre, mal ein paar “typische” Fahrräder in solchen Vierteln in die Luft zu jagen. Zum Interview eingeladen wurde sogar ein Pyro-Experte, der dann auch noch erklärte, wie man das am besten anstellen kann und welche Teile des Drahtesels am besten brennen. Natürlich ist das schon arg grenzwertig. Aber der geschulte Hörer wußte genau wie er es zu nehmen hat. Auch wir distanzieren uns selbstverständlich von derartig bösen Gedanken und rufen hiermit zur Wahrung und Achtung jeglichen Eigentums auf. Sollte immer und überall gelten!
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Am 17. Dezember 2009 um 08:52 Uhr 1
guter Beitrag! Solche Dinge versteh ich gar kein bisschen. Irgendwo ist doch wirklich jeder seines Glückes Schmied und in Deutschland gibt es soviele soziale Einrichtungen und Bedingungen, hier muss garkeiner auf der Strasse leben wenn er nicht möchte. Ein Verweis auf den Film “Die fetten Jahre sind vorbei” ist hier sehr angebracht. In diesem Film kommt das ganz gut zum Ausdruck mit dieser sinnlosen Zerstörung.
Am 18. Dezember 2009 um 06:07 Uhr 2
Guter Filmtip Jo!
Am 18. Dezember 2009 um 08:26 Uhr 3
Worüber niemand so gern spricht: In den heutigen Szene-Vierteln lebten früher Arbeiter, Angestellte, Kleinbürger und Rentner. Niemand hat gefragt, wie die sich fühlten, als plötzlich überall Häuser besetzt und alternative Kneipen eröffnet wurden. Niemand hat gefragt, wie man bei nächtelangem Kneipenlärm noch schlafen kann. Niemand hat gefragt, wie sich ein alteingesessener Einwohner fühlt, in dessen Hof regelmäßig Urinpfützen und noch schlimmere Hinterlassenschaften zu finden sind. Nur mal so als kleine Erinnerung …