“Die Vergangenheit muss reden und wir müssen zuhören. Vorher finden wir und sie keine Ruhe.” Erich Kästner
Spruchband derzeit an der Semperoper
13. Februar, für Dresden eine besondere zeitliche Signifikante. Vor 25 Jahren wurde die Dresdner Semperoper wiedereröffnet. Es war ein Ereignis, welches großes nationales und internationales Interesse hervorrief. Damals war es der 40. Jahrestag der Zerstörung der Stadt. Ein besonderer und trefflicher Tag für die Einweihung der nunmehr “dritten” Semperoper und wahrscheinlich ein schöneres Event, als das heute zu erwartende Choas und Medienspektakel.
Die Bewohner der Stadt engagierten sich damals sehr beim Wiederaufbau der Oper. Es gab zahlreiche Aufrufe und Spenden, die Ruine wurde gesichert, der Schutt beseitigt, viele Hände arbeiteten zusammen, um die Oper in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Die erste Vorstellung im Jahre 1985 war Carl Maria von Webers “Freischütz” in der Inszenierung von Chefregisseur Joachim Herz. Die letzte Aufführung vor der Zerstörung, die heute 65 Jahre zurückliegt, fand am 31. August 1944 statt.
Heute vor 65 Jahren zerstört und vor 25 Jahren wiedereröffnet
Um 20 Uhr beginnt heute das 9. Sinfoniekonzert in Memoriam an die Zerstörung Dresdens am 13. Februar 1945. Die 9. Sinfonie ist die letzte vollendete Sinfonie des Komponisten Ludwig van Beethoven.
Morgen, am 14. Februar beginnt um 11 Uhr im Zuschauerraum ein Festakt zur Verleihung des 1. Internationalen Dresdner Friedenspreises “Dresden-Preis” an Michail Gorbatschow durch die Klaus-Tschira-Stiftung und den Verein “Friends of Dresden Deutschland”.
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