Eine Stadtrundfahrt durch Dresden mit einem der roten Doppeldeckerbusse ist interessant für Touristen aber auch für Dresdner.
Start und Ende der Stadtrundfahrt an der Wilsdruffer Straße
Am vergangenen Wochenende haben wir geschafft, was wir uns schon lange vorgenommen hatten – eine Stadtrundfahrt mit dem roten Doppeldeckerbus. Es lag zwar wieder ziemlich hoch der Schnee, aber das sollte kein Hindernis sein. Zwar hätte ich vermutet, dass Samstag früh um zehn, bei diesem Wetter kaum einer auf selbige Idee kommt, aber ich irrte mich – der Bus war sehr gut mit Touristen gefüllt.
Die Fahrt begann an der Wilsdruffer Straße auf Höhe des Landhauses. Wer mit dem Auto dahin fährt, der parkt am besten auf dem Parkplatz vorm Polizeipräsidium an der Schießgasse. Fahrer und Stadtführer stellten sich vor und los ging es, vorbei an Zwinger und Semperoper über die Augustusbrücke und die Königstraße in Richtung Neustadt zu Pfunds Molkerei. Dort gab es nach zirka einer Viertelstunde eine kleine Pause. Wahnsinn was dort los war. Massenhaft Busse hielten davor und alle Leute strömten in den schönsten und wahrscheinlich auch teuersten Milchladenladen der Welt.
Oben im Doppeldeckerbus
Im Sommer ist das Dach der Busse übrigens geöffnet. Im Winter und natürlich auch bei Niederschlag ist eine Plane gespannt. Man könnte denken, dass es vielleicht kühl sein könnte, wenn man oben Platz nimmt, aber es war schön warm. Nach dem Zwischenstopp fuhren wir vorbei am Hygienemuseum, dem Fußballstadion und der Gläsernern Manufaktur, entlang des Großen Gartens nach Striesen und Blasewitz, den bevölkerungsreichsten Stadtteilen Dresdens. Hauptaugenmerk lag auf den prächtigen Villen in dieser Gegend, die früher mal die reichste von Deutschland war.
Wir überquerten alsbald die Elbe über die Loschwitzer Brücke, ich meine natürlich das Blaue Wunder. Es sollte im Krieg gesprengt werden. Aber zwei mutige Bürger haben unabhängig von einander die bereits angebrachten Sprengsätze entschärft und es blieb uns zum Glück erhalten. Am Körnerplatz wendete der Bus und entlang der Elbe ging es zurück zum Ausgangspunkt. Wir sahen noch die drei Elbschlösser und die Baustelle der Waldschlößchenbrücke, die den Touristen auch schon ein Begriff war.
Wir fanden die Fahrt sehr lohnenswert und haben wieder ein paar, für uns neue Dinge und Begebenheiten über unser Dresden erfahren. Für einen Erwachsenen kostet die 1,5 stündige Tour 15 Euro. Die Fahrt ist auch durchaus für Kinder geeignet, aber oben sitzen ist da natürlich Pflicht.
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Am 10. März 2010 um 11:04 Uhr 1
echt schöne stadt.
lg
fam paule
Am 16. März 2010 um 16:45 Uhr 2
dem kann man nur zustimmen