Holt Dresden die DREWAG zurück?

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Die Stadt Dresden plant den Erwerb der DREWAG und umliegender regionaler Stromanbieter.

Wer denkt da nicht gleich an den Milliardendeal beim Verkauf der städtischen Wohnungsbaugesellschaft WoBa? Nun soll es also in ähnlichen Dimensionen in die andere Richtung gehen.

Für ca. 836 Millionen Euro will die Stadt die Hauptanteile der DREWAG und umliegender regionaler Energieversorger erwerben bzw. zurück erwerben. Eine ganz schöne Hausnummer ist das auch wenn ein Großteil der Summe, etwa 616 Millionen Euro “nur” als Bürgschaft für den Käufer, die städtische Tochterfirma Technische Werke Dresden aufgebracht werden soll.

Dresden in der Rolle als Energieanbieter? Der Deal könnte sich trotz dieser hohen Anschaffung langfristig lohnen, so denn alle Voraussetzungen am Markt gleich bzw. überschaubar bleiben. Auch kann man über die Jahre mit einer bestimmten Summe X  Einnahmen in Größenordnungen generieren. Ob aber wirklich immer gewinnbringend? Vor Risiken ist man als “Kaufmann oder Händler” leider nie gefeit. Hoffentlich geht die Sache nicht nach hinten los.

Wenn nicht, würden wir als Verbraucher uns über sinkende Strompreise freuen. Zuletzt kannte der Preis leider nur eine andere Richtung. Der ging nach oben.

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Eine Reaktion zu “Holt Dresden die DREWAG zurück?”

  1. Elbflorentiner

    Wer glaubt, durch eine Kommunalisierung von Versorgern sinken die Preise, der irrt sich gewaltig. Bis jetzt sind in allen ähnlichen Fällen die Preuse eher gestiegen u zwar im Vergleich zu privaten Anbietern sogar eher überdurchschnittlich hoch. Das lässt sich auch ganz leicht erklären: Wenn man mit der Begründung kommt, “das ist für den ÖPNV, für diese Kita o jene Schule”, dann wird das kaum ein Bürger ablehnen. Also Aufgaben, die eigentlich eine Kommune aus ihrem eigenen Haushalt tragen MUSS.

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