Knappes O.K. für Karstadt-Rettung

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Der Weg für eine Karstadt-Rettung ist frei. Der Finanzausschuss des Dresdner Stadtrates erlässt die Gewerbesteuer.

Der Finanzausschuss des Dresdner Stadtrates gab gestern mit nur einer Stimme Mehrheit den Weg für die Rettung der Kaufhauskette Karstadt frei. Zum Sanierungsplan des Insolvenzverwalters gehört der Verzicht auf die Einnahmen aus der Gewerbesteuer. Die Entscheidung in Dresden fiel gegen den Vorschlag der Verwaltung aus. Diese wollte den Beschluss eigentlich vertragen.

Karstadt Filiale auf der Prager Straße in Dresden

Etwa 250 Menschen hatten am Mittwoch für den Erhalt der Dresdner Karstadt Filiale demonstriert. Auch Leipzig hatte schon am Mittwochabend den Verzicht beschlossen. Die Städte mussten verzichten, um den Weg für den Insolvenzplan zu ebenen. Unterdessen erhielt der Insolvenzverwalter Klaus-Hubert Görg vom Unternehmer Berggruen, der nach eigenen Angaben eine milliardenschwere Investmentgesellschaft verwaltet, am Freitag ein Angebot für alle 120 Karstadt-Filialen. Die Marke Karstadt und seine 25.000 Arbeitsplätze müssen laut Berggruen erhalten werden. Die Sprecherin der Gewerkschaft Verdi meldet zwar etwas Bedenken an der Glaubhaftigkeit des Angebotes an, zeigte aber trotzdessen die Verhandlungsbereitschaft der Gewerkschaft. “Wir sind immer zu Gesprächen bereit.”

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