Immobilien in Dresden

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Die schönsten Immobilen der Stadt in der beliebtesten Lage sind so gut wie ausverkauft. Nun werden weitere Stadtteile beliebt und dort steigen die Preise.

Für Immobilien und Grundstücke wird man in diesem Jahr und auch zukünftig in Dresden tiefer in die Tasche greifen müssen. Die Nachfrage nach Grundtücken und Häusern in Dresdens bester Lage liegt über dem vorhandenen Angebot. In Stadtteilen die bisher weniger beliebt erschienen, steigen nun die Preise, weil jetzt dahin ausgewichen wird. Mittlere und gute Wohnlagen der Stadt werden beliebter und holen mächtig auf, da zum Beispiel in Blasewitz, Loschwitz oder am Weißen Hirsch alles ausverkauft ist. Eine Studie des Immobilienverbandes IVD im Auftrag der Wirtschaftszeitschrift Capital kam zu diesem Ergebnis.

Einwohnerzahl steigt

Der Wert einer Immobilie wird demnächst nicht mehr nur von der Lage abhängen, die Qualität und die vorhandene Infrastruktur der einzelnen Stadtteile gewinnen an Bedeutung bei der Preisgestaltung. Ein weiterer Aspekt ist der Trend, dass es die Leute wieder verstärkt in die Stadt zieht. Vor einigen Jahren zogen entgegen der derzeitigen Entwicklung viele Menschen ins Umland, damit scheint nun Schluss zu sein. Auch immer mehr Ausländer lassen sich in Dresden nieder, vor allem Asiaten, Russen und auch Holländer. Die Einwohnerzahl Dresdens steigt weiter stetig an.

Exclusive Wohnlage

Villa in Dresden Blasewitz

Zu diesen Tatsachen kommt hinzu, dass die Abrissbirne weiter fleißig pendelt. Der Leerstand sinkt und somit erhält der Immobilienmarkt einen zusätzlichen Schub. Weitere Folge sind natürlich auch steigende Mieten. Laut der Studie fehlt es in Dresden besonders an großzügigen Wohnungen im gehobenen Segment und schöne Singlewohnungen bis zu 40 Quadratmeter Wohnfläche.

Wie wir bei einer Stadtrundfahrt erfahren haben, sollen wohl auch zum Ende des Jahres die Fristen auslaufen, die das Eigentum an Villen mit bisher noch unklaren Besitzverhältnissen schützen. Das bedeutet, die Eigentümer der restlichen, noch unsanierten Häuser vor allem im Stadtteil Striesen, die bislang nicht ermittelt werden konnten oder sich nicht gemeldet haben, werden keinen Anspruch mehr auf diese Immobilien haben. Die Häuser werden dann zum Verkauf angeboten.

Teuerste Lage: Blasewitz, Loschwitz, Weißer Hirsch, Striesen, Neumarkt

Steigende Preise: Plauen, Strehlen, Leubnitz, Wilsdruffer Vorstadt, Friedrichstadt

Wohnungsrückbau

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7 Reaktionen zu “Immobilien in Dresden”

  1. gmarg

    wie siehts eigentlich mit Laubegast aus … hätte erwartet das es auch dazugehört oder ist das schon zu weit von dem centrum wech?

  2. gmarg

    2. Grundstücksmarktbericht 1. Januar 2010 erschienen
    —————————————-

    In der Landeshauptstadt Dresden wechselten im Jahr 2009 rund 4800 Immobilien (–12 Prozent im Vorjahresvergleich) für insgesamt 745 Millionen Euro (–35 Prozent) den Eigentümer. Damit wurde das Niveau der Jahre 2000 bis 2005 erreicht. Bei einer Betrachtung ab 1999 und der Bereinigung um die Ausnahmejahre 2006 bis 2008, in denen viele institutionelle Anleger aus finanzstrategischen Gründen, vor allem auch in hochpreisigen Lagen investiert haben, relativiert sich der Umsatzrückgang deutlich.

  3. Alex

    Interessante Zahlen gmarg. Danke dafür! Gibt es denn “Trends” für das Jahr 2010? Werden Immobilien in diesen Zeiten als eine eher sicherere Anlage gesehen oder nicht? Siehe Amerika (USA) in der auf Grund der Bankenkriese u.a. viele Eigentümer in ein tiefes Loch gefallen sind und der Markt doch eher eingebrochen ist, sofern ich das richtig in Erinnerung habe.

  4. Sebastian

    Aha, da steht es ja: “vor allem auch in hochpreisige Lagen investiert”. Ich denke Laubegast ist auch sehr beliebt und auf jeden Fall ne tolle “Ecke”, die ich ganz besonders mag, vielleicht für eine Top-Lage ein kleines Stück zu weit weg, das kann sein. Obwohl man auch relativ fix von da aus in der Stadt ist.

  5. Seb

    Alex, das war eher genau andersrum. Die Immobilienkrise hat alles andere mit zu Boden gerissen :)

  6. Alex

    Aso! Oups :lol: Wegen ´de faulen Kredite? Ich schreib lieber nix mehr. lach…

  7. Seb

    Ist nen ziemlich komplexer Prozess gewesen. Bei Wikipedia hat sich aber jemand Mühe gegeben das ganze recht übersichtlich für den Normalbürger rüberzubringen. Kann ich nur empfehlen.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Finanzkrise_ab_2007

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