Kinderlärm – typisch deutsches Problem?

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Wenn Kinder draußen spielen und toben

Nun ging das Thema ja mal wieder durch die Presse und auch in Dresden gibt es lt. SZ gerade ein Problem mit “lärmenden Kindern” und Anwohnern. Hier speziell in Dresden Klotzsche. Dort toben Heimkinder im Garten und die Anwohner vor Wut in Ihren Wohnungen. Zu nervtötend sei es irgendwann. Aus Sicht der Anwohner nicht ganz von der Hand zu weisen.

Kinder – Immer ein Problem!?

Wie laut dürfen Kinder nun draußen spielen? Toben sie draußen will sie keiner haben. Hängen sie permanent daheim vor Playstation und PC, werden sie in Folge Bewegungsmangel immer dicker, bekommen womöglich Psychosen und werden vielleicht zum Fall unserer Krankenversorgungs- Solidargemeinschaft. Ja wie hätten wir es denn gern?

Fakt ist, Deutschland hat in Sachen Kinderfreundlicheit erheblichen Nachholbedarf. In anderen Ländern stellen sich solche Fragen kaum oder gar nicht. Dass man sich hierzulande Jahr für Jahr über sinkende Geburtenraten beschwert, sollte eigentlich nicht wundern. Aber vielleicht wird es ja in einigen Jahrzehnten auf diese Weise ganz Still.

Gleiches mit Gleichem? Oder ein Lärm heute auf dem Sportplatz…!

Natürlich kann man so manchen Unmut des ein oder anderen Anwohners verstehen. Aber ist es nicht “vielleicht” auch der selbe, welcher womöglich in einem Fußballverein ganz in der Nähe eines Wohngebietes trainiert (rein hypothetisch und allgemein gemeint)?  Hat sich schon mal jemand beschwert, wenn Woche für Woche am Samstag um 9:00 Uhr früh der erste Anpfiff ertönt und die Pfeife erst am am Sonntag Nachmittag wieder verstummt,

wenn man Fenster nicht öffnen kann, wenn man am Morgen sein Frühstücksei in Ruhe verspeisen möchte, weil man permanent lauten Spieler- und Trainer Anweisungen ausgesetzt ist. Na da wünsche ich mir auch schnell eine Schallschutzwand. Genau wie für gegen die Kinder.  Leben und leben lassen! Oder?

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3 Reaktionen zu “Kinderlärm – typisch deutsches Problem?”

  1. Sebastian

    Ich habe nichts gegen spielende Kinder und deren Geräusche, kann mir aber schon vorstellen, dass manch einer genervt ist. Aber die waren alle selbst mal Kinder und das sollte niemand vergessen. Es gibt doch nichts schöneres, als vergnügte, spielende Kinder und die waren früher manchmal laut und sind es heute ebenso.

    Dafür ausgelegte Spielstätten gibt es aber nach wie vor zuwenige, das ist auf alle Fälle ein Knackpunkt bei der Geschichte. Allerdings will man nicht immer erst zum Spielplatz, im Hof oder hinterm Haus spielen ist auch mal schön.

  2. Stefan

    Ehrlich gestanden ein äußerst frustrierendes Thema, welches für meinen Geschmack in der Form wie es die großen Medien handhaben garnicht aufgezogen werden dürfte. Je länger und breiter darüber berichtet wird, desto kreativer werden die Leute mit ihren Forderungen und – noch schlimmer – desto häufiger aktive Maßnahmen.

    Wie kann es eigentlich sein, dass Leute derart auf Kinder fokussieren – dem Mittelstand von morgen – dem schwächsten Teil der Gesellschaft von heute und skurrilerweise der Teil der Bevölkerung, der uns im Alter tolerieren soll?

    Darüber hinaus könnte ich wetten, dass jeder der heute Erwachsenen als Kind das eine oder andere Mal anständig Krach gemacht hat. Das gehört dazu und ist allemal besser als wenn der Nachwuchs stumm vor der Playstation sitzt :-)

  3. Alex

    Gibts nix hinzuzufügen! Ja, und Kinder haben keine Lobby.

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