Sperrung Elberadweg

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Zeitweise Sperrung des Elberadweges an der Baustelle Waldschlößchenbrücke auf altstädter Seite.

Seit einigen Tagen und vorraussichtlich noch bis Ende des Jahres, kommt es zu unangenehmen Sperrungen des Elberadweges auf Höhe der Baustelle Waldschlößchenbrücke. Ich selbst war diese Woche etwas verwundert, als plötzlich ein Umleitungsschild auf dem beliebten Radweg stand, der anscheinend nicht mehr durchgängig befahrbar sein sollte. Mißtrauisch fuhr ich doch noch ein Stück weiter.

Tatsächlich aber war der Weg auf altstädter Seite, auf Höhe der zukünftigen Waldschlößchenbrücke gesperrt. Hier werden Stahlteile montiert und das lässt leider eine Benutzung des Radweges nicht zu. Die offizielle Umleitung, die nicht besonders gut ausgeschildert ist, erfolgt über das Käthe-Kollwitz-Ufer. Es hat sich allerdings auch schon ein Trampelpfad um die Baustelle bis zum Elbufer hin gebildet.

Die eingschränkte Nutzung des Elberadweges macht natürlich den Radfahrer und Spaziergänger nicht gerade froh, aber vielleicht doch besser, als sich Gefahren durch den Brückenbau auszusetzen. Zeitweise wird der Weg freigegeben sein, einen Zeitplan dafür gibt es aber nicht.

Hier geht es im Augenblick nur zeitweise durch.

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3 Reaktionen zu “Sperrung Elberadweg”

  1. Bernd Körner

    Für Leute, die den Elbradweg täglich als Arbeitsweg benutzen, ist die Sperrung mehr als lästig. Die Umleitung ist schlecht ausgeschildert und Richtung Stadt ist der Radweg auf dem Kollwitz-Ufer nicht durchgehend. Stadtauswärts ist es noch schlimmer, da muss man zweimal die Straße überqueren und an mehreren Ampeln warten. Ich habe schon etliche auswärtige Radwanderer getroffen, die hilflos vor der Umleitung standen. Nun ist auch der Schleichweg ganz an der Elbe abgesperrt , es ist nicht ersichtlich, wo hier die Gefahren durch den Brückenbau lauern sollten. Der Bauherr will auf Nummer sicher gehen, hat die für ihn bequemste Variante gewählt und die Radfahrer haben eben Pech gehabt. Ersollte sich statt dessen was einfallen lassen, den Radweg trotzdem durchgängig zu erhalten, z.B. eine kleine Überdachung, wie manchmal auf Fußwegen vor Häuser, von denen etwas abfallen könnte. Um so mehr, wenn die Sperrung bis Jahresende dauern soll! :mrgreen:

  2. Sebastian

    Eine gute Umleitung wäre, wenn es nicht anders geht, schon eine akzetable Lösung. Ich denke wenn so ein Stahlteil herunterfällt, dann hilft auch keine Überdachung und der Bauherr will natürlich auf nummersicher gehen. So eine Art Umgehungsradweg wäre denkbar. Macht man ja bei Straßen auch manchmal, ne Folie drunter, bissl Asphalt drauf und wieder schnell entfernbar.

  3. peter35

    Noch so ein – wenn auch marginaler – Collateralschaden den der Bau der Waldschlösschenbrücke verursacht: unsere Staatsministerin für Kultur, Professor Freifrau Sabine von Schorlemer bezeichnete

    “… das Vorhaben „Waldschlößchenbrücke“ als „einen einzigartigen Akt der kulturellen Selbstverstümmelung“ (Die Dresdner Brückenposse, Blätter für deutsche und internationale Politik 51/2006) http://www.welterbe-erhalten.de/pdf/061126_schorlemer.pdf

    - heute schweigt sie beharrlich zu dem Thema! :!:

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