Zwingerfestspiele nehmen Gestalt an

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“Die Mätresse des Königs” wird im Rahmen der ersten Zwingerfestspiele 2011 in Dresden unter dem Regisseur Dr. Dieter Wedel uraufgeführt.

Die ersten Dresdner Zwingerfestspiele vom 5. bis 21. August 2011 wurden schon jetzt durchgespielt, allerdings nur auf einem Modell für das Bühnenbild. Darauf wurde die Realisierbarkeit der einzelnen Szenen geprüft. Die Probekulissen ermöglichten es, die Proportionen zwischen Bühnenaufbauten, Schauspielern und der Zwingerkulisse selbst auf ihre Stimmigkeit hin zu testen.

Anknüpfen an DDR-Historiendrama

Regisseur Dr. Dieter Wedel inszeniert vor der einzigartigen Kulisse des Dresdner Zwingers die spannende Geschichte um Verrat, Liebe und Macht am sächsischen Hof. Er knüpft damit an die Erfolgsgeschichte des sechsteiligen DDR-Historiendramas „Sachsens Glanz und Preußens Gloria“ an. Diese Verfilmung wiederum basiert auf dem dreiteiligen Romanzyklus, der Sachsentrilogie des polnischen Schriftstellers Józef Ignacy Kraszewski.

Staatsempfang im Dresdner Schloss

Wenn es im August heißt, „Bühne frei für die Mätresse des Königs“ wird die eindrucksvolle Zwinger-Kulisse einige Veränderungen erfahren haben. Eine Zuschauer-Tribüne mit ca. 1.800 Plätzen gibt den Blick frei auf die Bühne vor dem Wallpavillon. Dort werden von Bühnenbildner Jens Kilian verschiedene Räume geschaffen, in denen sich die Figuren der Geschichte bewegen. Ein Staatsempfang im Dresdner Schloss, der Garten des Grafen Hoym, ein Heerlager und nicht zuletzt die letzte Zuflucht der Gräfin Cosel, Burg Stolpen. Wie sich Jens Kilian dieser schwierigen Aufgabe stellt, demonstrierte er am Modell zur Bauprobe vor Ort. Bewegliche 6 m hohe Dreiecksäulen schaffen, von vielen Komparsen-Händen bewegt, immer wieder neue Raume.

Das Bühnenmodell der Zwingerfestspiele 2011 Foto: Dresden Event GmbH

“Wie kleine Jungs vor der Modelleisenbahn”

Dieter Wedel ist begeistert: „Nach wochenlanger Beschäftigung mit dem Stück saßen wir dann tagelang vor dem Modell wie kleine Jungs vor der Modelleisenbahn und haben die Szenen durchgespielt. Sind die Säulen hoch genug? Wird etwas verdeckt? Von wo aus treten die Schauspieler auf? Wichtige Fragen, die zu klären waren. … Der Zwinger ist schon da. Den Rest bauen wir. Die große Bühne bekommt eine intime Wirkung und die Magie des Lichtes wird am Abend ihren besonderen Zauber entfalten.“

  • “Die Mätresse des Königs”, Regie: Dieter Wedel, Buch: John von Düffel – Uraufführung 2011, Modernes Drama in 5 Akten.
  • Spielzeit: täglich von Montag bis Sonntag, Beginn jeweils 20:30 Uhr
  • Die Karten werden in vier Preiskategorien angeboten, abhängig von der Sitzplatzreihe und dem Wochentag.
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