Geblitzt in Brandenburg

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Verkehrserziehungsmaßnahmen im Land Brandenburg. Blitzen was das Zeug hält! Als Pendler hat man sein Kreuz!

Guten Morgen Allerseits. Heute hats mal wieder geklappt! Das grelle rote Blitzlicht riß mich doch glatt aus meinem morgentlichen Fahrdusel. Die Gedanken im Tran, überall, nur nicht wirklich bei den zu jeder Tages- und Nachtzeit auf der Lauer liegenden Jägern der Straße.

Diese fleißigen Menschen bauen eben gern auch mal 5:15 Uhr ihre Geschwindigkeitsmeßgeräte auf. Mit Verkehrserziehungsmaßnahmen sollte man ja vor allem in den frühen Morgenstunden starten. Da ist der Geist noch fit.

Mich erwischte es heute kurz hinter dem Orteingang Sedlitz mit geschätzten 65 km/h. Pech gehabt oder selbst Schuld! Fragen darf man sich allerdings schon, welchen Zweck solch eine Maßnahme um diese Zeit verfolgt?

Schnee weg – Blitzer raus!

Weit und breit weder Weg noch Steg. Eine Gegend im Braunkohleförderrevier. Links eine Eisenbahn, rechts das Tagebaurestloch. Oder wars doch die Ortschaft? Im Dunkeln wars in der Tat schlecht zu sehen. Und da kommen sie eben wieder aus Ihren Löchern gekrochen. Mollig warm heute früh bei 9 Grad. Die Schneewehen am Straßenrand verschwunden.

Wie hoch mögen die Einnahmen wohl gewesen sein, die da in den kalten Tagen entgangen sind, wenn man sein “Gerät” nicht aufstellen kann? Das muß natürlich schnellstens kompensiert werden.

In Brandenburg scheint man es besonders nötig zu haben. Wer sich ein wenig auskennt, wird das bestätigen können. Jede 2. Ortschaft besitzt dort einen Starenkasten. In Cottbus, so munkelt man, sollen es mehr sein als in Köln. Eine Anschaffung die zu lohnen scheint. Man müßte eigentlich gewarnt sein. Aber als Vielfahrer passiert es dann eben doch mal. Das Geld ist bereits fest im persönlichen Budget eingeplant, wenn auch bemerkt werden muß, dass ich mich nicht gerade als Verkehrsrowdy bezeichne.

Was bleibt zu sagen? Ich habe für das überflutete Bangladesh gespendet und für die Erdbebenopfer in Haiti. Liebes Brandenburg, für Euer Land hab ich den “Zwanni” auch noch übrig und gebe ihn gern!

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2 Reaktionen zu “Geblitzt in Brandenburg”

  1. Jana

    hehe, wegen nem Zwanni schreibt in der Schweiz oder den Niederlanden keiner n Beitrag. Solltet ihr in den ländern 10-20km/h zu schnell fahren, dann habt ja genügend geld dabei. Mit nachträglich Überweisen ist da nix in der Schweiz.
    gute fahrt weiterhin

  2. Alex

    Ja, sind auch des öfteren in CH und kennen die “Preise”. Deshalb dort immer sehr vorsichtig. Was impliziert, warum hier nicht? Liegt wahrscheinlich mehr an der Routine (nervige Arbeitsfahrten). Aber im Beitrag gings auch mehr um diese Wegelagerei, weniger um die Höhe der Strafe.

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