Noch kein EHEC in Dresden

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Wie die Landeshauptstadt Dresden bekannt gibt, wurden bisher noch keine Fälle von EHEC, der gefährlichen Durchfallinfektion, in Dresden registriert. Das Risiko sich mit dem Erreger zu infizieren kann man senken, wenn man besonders die grundlegenden Hygieneregeln beachtet.

Dazu gehört natürlich das gründliche Waschen der Hände vor allem nach Tierkontakt, oder vor und nach jeder Speisezubereitung. Fleisch sollte nicht unbedingt nur medium verzehrt werden, sondern am besten richtig durchgegart. Auch die Rohmilch sollte man nur abgekocht trinken. Das Robert-Koch-Institut warnt zudem vor dem Verzehr von rohen Tomaten, Salatgurken und Blattsalaten aus Norddeutschland. In vielen öffentlichen Einrichtungen wird das bereits umgesetzt. So müssen Kinder derzeit in den Kindergärten auf dieses Gemüse verzichten.

Darmbakterien von Nutztieren sind Schuld

Grund der üblen Erkrankung sind Bakterien, die eigentlich nur im Darm von Nutztieren angesiedelt sind. Sie lösen die EHEC-Infektion aus. Hat man sich angesteckt, beträgt die Inkubationszeit drei bis vier Tage. Anzeichen einer Infektion sind wässriger bis blutiger Durchfall, der von Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen und Fieber begleitet wird. In diesem Fall natürlich unbedingt den Arzt aufsuchen.

Ein Informationsblatt zum aktuellen Thema findet man auch im Internet auf den Seiten der Landeshauptstadt Dresden.

Und täglich grüßt das Murmeltier...

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4 Reaktionen zu “Noch kein EHEC in Dresden”

  1. rhein main

    So, wir haben jetzt alles frische Gemüse weggeworfen. Solange der Ursprung des EHEC noch nicht gefunden ist, gehen wir auf Nummer sicher. Zwei spanische Gurkenlieferanten stehen im Zentrum einer europaweiten Untersuchung wegen des gefährlichen Darmkeims Ehec. Jetzt haben Behörden die Betriebe geschlossen – doch auch Gemüsehändler aus den Niederlanden und Dänemark stehen unter Verdacht. Das heisst für mich, die Herkunft ist noch total unklar.

  2. Alex

    Betrifft mich alles nicht. Esse nur Fleisch . :roll: Gott sei Dank wurde ich dabei bis jetzt von Rinder-BSE, Geflügelseuche und Schweinepest verschont. Hauptsache ich bekomm keine Grippe ala H1N1.

  3. Sebastian

    Nun doch zwei Fälle bekannt.

  4. Alex

    Also man kann die vielen Infektionen in Norddeutschland und auch die tragischen Todesfälle nicht ignorieren. Ist klar und auch schlimm. Trotzdem geht mir das alles schon wieder auf den Keks. kommt ja gerade richtig zum Sommerloch. Da könnens noch 2 Monate drauf rumreiten, bis kurze Zeit später EHEC die Menschheit ausgerottet hat.

    Naja, informiert sollte man sein, stimmt schon. Aber dann auch gut (die wissen ja warsch. noch nicht mal wo das herkommt). Hoffentlich kann die Pharma bald einen flächendeckenden Impfstoff an den Mann/Frau bringen. tzzz.

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