Viele Menschen im MDR-Sendegebiet Raum Dresden wundern sich seit Beginn des Monats über ein sehr schlechtes Fernsehbild beim MDR. Das Bild flimmert und grieselt und es macht einfach keine Freude dem zuzuschauen.
Die Ursache dieses verärgernden Umstandes ist laut dem Sender das kürzlich, am 1. August in Betrieb genommene Digitalradio DAB+. Dieses wird genau wie das Fernsehen des Mitteldeutschen Rundfunks über den Kanal 5 gesendet. Hier kommt es anscheinend zu Störungen, die an das Bild vom “Westfernsehen” zu DDR-Zeiten erinnern.
Eine erste Maßnahme zur Behebung des schlechten Bildes könnte die Anschaffung eines besonders gut abgeschirmten Antennenkabels sein, womit man das alte Kabel dann ersetzt. Hilft dies nichts, müsste als nächster Schritt besser vom Fachmann in der Hausverkabelung nach einer Ursache gesucht werden.
Wie empfange ich eigentlich DAB+
Für den Empfang von digital ausgestrahlten Radiosendern ist ein Digital Radio der neuen Generation mit dem Label “DAB+” Voraussetzung. Diese können Programme im älteren DAB-Standard ebenso empfangen. DAB+ ist der Nachfolger des terrestrischen Digitalradio-Standards DAB (Digital Audio Broadcasting). Dabei nutzt DAB+ im Gegensatz zu DAB die Übertragungsbandbreite effektiver aus.
Umstellung der Satellitenanlage auf digital
Am 30. April 2012 endet übrigens die analoge Satellitenübertragung. Um Radio- und Fernsehprogramme weiterhin über Satellit empfangen zu können, muss bis dahin die Satellitenanlage digital umgerüstet sein.
Das könnte Sie auch interessieren:














Am 10. August 2011 um 17:33 Uhr 1
Stimmt. Die “öffentlich Rechtlichen” der Bundesrepublik waren hier schon immer schwer zu empfangen.
Finde es gelinde gesagt trotzdem ´ne Frechheit. Bin selber “betroffen”, (was den “normalen Kabelanschluß betrifft), obwohl ich mit Volksmusik im TV nun weniger was anfangen kann. Die Gebühren zahlt man aber trotzdem!
Am 10. August 2011 um 22:02 Uhr 2
Die technisch saubere Lösung sähe so aus: die Kabelnetzbetreiber verschieben das analog ausgekabelte MDR-Fernsehen auf einen terrestrisch unbelegten Kanal. Das ist allgemein üblich, man sieht das auch auf UKW: terrestrisch belegte Frequenzen sind im Kabel frei, mitunter drückt dann die Einstreuung sogar gut empfangbar durch. Je größer die Feldstärke des terrestrischen Empfangs, umso größer der Schutzabstand im Kabel, bis hin zu 300 kHz bei starken Ortssendern.
Da drücken sich die Kabelnetzbetreiber im Falle DAB/TV-Kanal 5 einfach um ihren Job und schieben die Schuld den Kunden in die Schuhe. In einem anderen Fall mußte der MDR handeln: nach der Umstellung der Kabelzuführung von analog auf DVB-T (wegen der regionalrichtigen Zuführung) gab es seinerzeit Probleme mit dem Ton: der war stark verzerrt. Die Ursache waren technisch nicht ausgereifte Umsetzer, die den Ton von DVB-T nicht auf 15 kHz begrenzten, bevor sie ihn zur analogen Auskabelung mit der normkonformen Höhenanhebung (Preemphasis) versahen. DVB-T hatte im Ton die volle Bandbreite bis über 20 kHz, nach der Höhenanhebung übersteuerte das massiv den Modulator. Der MDR mußte einen Tiefpaß in den Ton einbauen, damit die Kabelnetzbetreiber weiterhin mit ihren nicht normkonformen Umsetzern arbeiten konnten. So lassen sich Probleme halt immer fein abschieben…
Der “letzte Meter” (das Anschlußkabel) ist auch nur eine vorgeschobene Sache. Die weitaus größere “unfreiwillige Antenne” heißt Kabelnetz. Und wem gehört das? Na also…
Am 11. August 2011 um 10:58 Uhr 3
Sehr geehrte Damen und Herren,
es ist eine Frechheit das sich niemand für den schlechten Empfang des MDR verantwortlich fühlt . Ich sehe nicht ein dafür ein teures Kabel von 20 – 25 euro zubezahlen, schließlich entrichten wir Rundfunk und Kabelgebühren. Keiner fühlt sich dafür verantwortlich ! Diese Angelegenheit werde ich auch an die Presse übergeben.
Wir sind sehr enttäuscht vom MDR.
Mit freundlichen Grüßen
Renate Matthes
Am 11. August 2011 um 14:05 Uhr 4
[...] Schlechtes Bild MDR-Fernsehen Dresden Dieses wird genau wie das Fernsehen des Mitteldeutschen Rundfunks über den Kanal 5 gesendet. Hier kommt es anscheinend zu Störungen, die an das Bild vom “Westfernsehen” zu DDR-Zeiten erinnern. Eine erste Maßnahme zur Behebung des schlechten Bildes … Read more on Dresden01 [...]
Am 12. August 2011 um 19:28 Uhr 5
@(Eine erste Maßnahme zur Behebung des schlechten Bildes könnte die Anschaffung eines besonders gut abgeschirmten Antennenkabels sein)
der Preis des neuen Kabels ist von den horrenden GEZ Gebühren abzuziehen…
Am 16. August 2011 um 19:07 Uhr 6
Hallo ,
ich wundere mich das ich am Ende von meinen Koaxkabel in der Wohnung den MDR garnicht mehr hereinbekomme
Es meldet zu schwaches Signal – bisher war immer an der Stelle kein gutes aber doch ein annehmbarer Empfang !
Ich finde es nachdem schon von Analog auf Digital Umstellen mußten eine Zumutung an die Bürger .
Mit Gruß Riehme
Am 22. August 2011 um 13:59 Uhr 7
Kunde Hans Gerecke sagt,große Sauerei und keiner Zuständig.In meiner WE sind
fast 30m Kabel verlegt …..ich verzichte auf den MDR und verlange eine neue Gebürenverrechnung
von der GEZ. Man kann auch den MDR abschalten und den WDR bzw. den RBB wieder
Zuschalten. Vieleicht sollten sich die Kunden zusammenschließen u8nd den Verantwortlichen auf
den Pelz rücken !
Am 9. September 2011 um 07:13 Uhr 8
ich habe seit Ende Juni digitales Fernsehen mit Decoder von KabelDeutschland …
seit August hatte ich plötzlich Störungen bei mdr,rbb und ndr
nach dem Artikel in der SZ, daß die Störungen nur bei analogem Fernsehen auftreten würden
habe ich KabelDeutschland angerufen und ein Techniker hat meinen Anschluß geprüft und
meinte alles sei io !
aber weit gefehlt, die Störungen traten weiterhin sporatisch auf …
nach einem erneuten Anruf kam der Techniker wieder und hat am Hausanschluß das Signal geprüft und
das wars. Die letzten 2 Wochen war Ruhe und gestern Abend 08.09. wollte ich mdr “Escher” gucken … nix war
Störungen ohne Ende und rbb, ndr auch
was kann ich noch machen, habt Ihr einen Tipp ?
Am 28. September 2011 um 13:27 Uhr 9
Für einen störungsfreien Empfang sollte ein Tausch des Antennenkabels ausreichen. Diese Störung tritt nur bei veralteten Anschlusskabeln mit nicht ausreichender Schirmung auf.
Am 10. Oktober 2011 um 09:24 Uhr 10
ich hatte das gleiche Problem mit dem schlechten Bild beim Empfang von MDR auf einem Zweitgerät.
Daraufhin suchte ich Rat in einer Filiale von Medimax.
Dort wurde deshalb schon ein Aufsteller mit der Information aufgestellt das in diesem Falle ein Antennenkabel mit einer Abschirmung von mindestens 90 dB zu verwenden ist.
Da ja bekannt ist das zum 30. April 2012 das analoge Programm abgeschaltet wird entschied ich mich
mein altes Fernsehgerät gegen einen neuen Flachbildschirm von Sharp zu tauschen.
Und siehe da das Bild von MDR war gestochen scharf ohne das Antennenkabel zu tauschen!
Also kann es meiner Meinung nach nicht nur am Antennenkabel liegen?