Dynamo Dresden begleicht Schulden

Anzeige

Die SG Dynamo Dresden zahlt ihr Darlehen vorzeitig an die Stadt Dresden zurück. Am Donnerstag wird über den Pokalausschluss vorm DFB Bundesgericht verhandelt.

Nicht zuletzt durch die gute Arbeit des inzwischen zurückgetretenen Geschäftsführers der SG Dynamo Dresden, Volker Oppitz ist es möglich geworden, die noch offenen 500.000 Euro aus dem Darlehen der Stadt vorzeitig abzulösen.

Damit wurde ein wichtiger Schritt in Richtung finanzieller Konsolidierung der Sport Gemeinschaft gemacht. Ein Jahr vor der planmäßigen Abzahlung der Schulden konnte das Geld aufgebracht werden und somit viele tausend Euro an Zinslast gespart werden.

Der Kredit über insgesamt 1,25 Millionen Euro wurde im Frühjahr 2008 von der Stadt Dresden gewährt. Damit konnte das Überleben des achtmaligen DDR-Meisters gesichert werden. Seitdem hat die Stadt ein Mitspracherecht bei Entscheidungen von Dynamos Führungsriege.

Pokalausschluss ja/nein

Aktuell hofft der Zweitligist und seine enorme Anhängerschaft bei der Berufungsverhandlung vor dem DFB-Bundesgericht auf eine Aufhebung des Pokalausschlusses für die Saison 2012/2013. Am Donnerstag wird beim Bundesgericht des DFB in Frankfurt am Main die Berufung der Dresdner verhandelt.

Weitersagen: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • MisterWong
  • Y!GG
  • Webnews
  • Digg
  • del.icio.us
  • Reddit
  • co.mments
  • De.lirio.us
  • email
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • TwitThis

Das könnte Sie auch interessieren:

  1. Dynamo wirbt für Mitglieder, Spiel endet 1:1
  2. Dynamo Dresden Jahreskarten 2011/2012
  3. Quo vadis Dynamo
  4. Dynamo startet in die Rückrunde
  5. Sponsorenbrief an Dynamo

Tags: , , ,

3 Reaktionen zu “Dynamo Dresden begleicht Schulden”

  1. Alex

    Find ich gut dass sie schon jetzt rückzahlen können und es auch tun. Wenn man ehrlich ist, wäre ohne die Hilfen der Stadt der Ofen längst aus, auch wenn das manche in der Mitgliedschaft nicht gern hören mögen. Wir hätten uns ja der Stadt gegenüber verkauft, da diese damals u.a. ein Mitspracherecht in Vereinsbelangen (Bestimmung GF etc..) einforderte.

    Auf jeden Fall ist es ein gutes Zeichen vom Verein. Es ist sicher einem besseren und vertrauensvollerem Standing nicht abträglich.

  2. Stefan

    @Alex – Ich weiß das Du gegen Mitgliederbestimmung bist, bleib doch aber ehrlich: Niemand in der Mitgliedschaft bezweifelt, dass ohne Unterstützung durch die Stadt der Ofen aus wäre. Der zweite Absatz trifft aber zu, es wird aktiv in die Autonomie eines Vereines eingegriffen und durch Dritte bestimmt wie er zu handeln hat, das kann und sollte kritisiert werden. Wozu das führt (und wovor manche aus der Mitgliedschaft gewarnt haben) zeigt der Rücktritt der Person, die überhaupt dafür gesorgt hatte, dass das Darlehen früher zurückgezahlt werden kann: Geschäftsführer Herr Oppitz. Er stand für ordentliche Finanzierung vor Verschuldung für kurzfristigen sportlichem Erfolg. Herr Bohn und einige Politiker sehen das genau anders, kurzfristiger sportlicher Erfolg um jeden Preis, Geld in Spieler pumpen und durch dadurch notwendigen sportlichen Erfolg refinanzieren. Oppitz ist unter anderem wegen Überlastung zurückgetreten. Einen zweiten Geschäftsführer konnte Dynamo nicht einstellen, weil das durch die von Dir angesprochene Beschneidung der eigenen Vereinsbelange (Bestimmung GF etc..) ausdrücklich verboten war. Deinem Letzten Satz stimme ich voll und ganz zu.

  3. Alex

    Stefan, ich sage nicht, dass man die Mitbestimmung nicht hätte kritisieren dürfen. Aber aus Sicht der Stadt (nicht unbedingt aus unserer), die den Batzen Geld nun mal locker zur Verfügung gestellt hat, ist solch eine Forderung zumindest nachvollziehbar, sicher, um ein Wort mitzureden und zu versuchen zukünftig weitere finanzielle Verfehlungen zu vermeiden. Ob von Erfolg gekrönt steht auf einem anderen Blatt. Ich kann das also zumindest nachvollziehen. Eine Wahl (manche nennen es auch Erpressung) hatten wir damals aus meiner Sicht nicht. Sonst wäre finito gewesen.

    Was mich stört ist, dass einige Mitglieder eine mögliche Insolvenz zumindest in Kauf genommen hätten und ich gehe noch weiter, es mag einige geben, die dem von vornherein nicht abgeneigt gewesen wären um ihr eigenes Süppchen zu kochen. Kein Kommerz mehr etc…Ich fand und finde einige Entwicklungen in dieser Richtung damals als gefährlich für die weitere Existenz des Vereins. Nicht mehr nicht weniger und bin froh das das “Stimmvieh” so entschieden hatte.

    Inwieweit ein 2. GF als “Backup” notwendig ist (es ging ja vor allem um den 2. GF “Sport” den der letztlich rückgetretene AR durchboxen wollte), kann ich nicht einschätzen. Volker als GF hat einen prima Job gemacht. Er ist aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten. Ja, diesen Verein zu führen, der von mehreren Personen vor seiner Zeit an den Abgrund oder mehr als in Wanken getrieben wurde war sicher keine leichte Aufgabe. Ein Ausscheiden eines GF kann immer vorkommen und ein adäquater Nachvolger muß gefunden werden. Man sollte den Gremien aber zutrauen die Geschäfte bis dahin weiter zu führen. Das darf man schon erwarten.

    Es ist ja richtig. Geplanter kurzfristiger, sportlicher Erfolg würde nicht viel bringen. Wer aber sagt, das dies so kommen soll geschweige denn angedacht ist? Ich denke nicht das dies der kurzfristige Plan ist, wenn auch das Risiko des sportlichen Versagens immer besteht, ohne Frage Stefan. Schaut man jetzt aber auf die nächste Baustelle, Stadionverträge, so frage ich mich, wie diese der Verein in Liga 3 oder Gnade Gott weiter tiefer stemmen sollte. So dreht man sich im Kreise, wie immer man es betrachtet. Wir spielen derzeit einen guten Fußball in Liga 2 und das steht ad hoc zu Buche, mit allen generierten Einnahmen. Nur so können wir Stück für Stück einen Teil unseres Rucksackes abtragen.

Einen Kommentar mit Link schreiben

Smileys