Jakobsweg Dresden und Umgebung

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Bei einem Ausflug nach Grillenburg beschritten wir letztens im Tharandter Wald ein kleines Stück des Sächsischen Jakobsweges. Schade, dass wir keinen Pilgerausweis hatten. An der Stempelstelle Grillenburg am Gasthaus “Waldhof zu Grillenburg” hätten wir bestimmt einen Stempel bekommen.

Gemeinsam mit der Deutschen Jakobusgesellschaft wurde beschlossen, den Sächsischen Jakobsweg, der in einigen Teilstücken verschiedene Routen aufweist, offiziell an der Trasse der Frankenstraße entlangzuführen, die um 1460 festgelegt wurde, nämlich von Bautzen über Dresden nach Freiberg. Die Frankenstraße hat vor dem 13. Jahrhundert nicht durchgängig bestanden. Im Raum Dresden zweigte sie ursprünglich in Königsbrück von der Via Regia ab und umging im Norden die damals nicht so wichtige, heutige sächsische Landeshauptstadt.

Nach San Jago zu Compostella in Spanien haben wir es nicht ganz geschafft, das war auch nicht das Ziel. Aber ein Stückchen entlang des Fürsten- oder Herrenweges, der von Spechtshausen durch den Tharandter Wald nach Grillenburg und weiter nach Freiberg führt, war sehr angenehm zu bewandern.

Der Sächsische Jakobsweg wird durchgehend und einheitlich mit dem internationalen Jakobsweg-Logo markiert, welches auch die weitere Richtung angibt, je nach dem wo es hinzeigt. Der Jakobsweg versteht sich auch nicht als ein einziger Weg, er besteht aus vielen Teilstücken aus den unterschiedlichsten Richtungen, aber natürlich mit einem Ziel.

Zwei mögliche Routen in Dresden und Umgebung

Dresden-Grumbach 31,90 km

Die Trasse führt zunächst durch die Dresdner Heide, der Eigentümer Sachsenforst hat die Route bereits genehmigt. Dann geht es hinab an die Elbe und am Elbradweg entlang bis zur Schlossbrücke, anschließend durch die gesamte Innenstadt an den Standorten des ehemaligen Jakobshospitals und der im Krieg zerstörten Jakobikirche vorbei. Über den Grüngürtel an der Weißeritz wird Sachsens Landeshauptstadt verlassen. Der Weg durchquert ein Stück weit den Plauenschen Grund, dann folgt ein anstrengender Aufstieg zur Begerburg. Von dort geht es nach Pesterwitz weiter nach Wurgwitz. Anschließend erreicht man das Wilsdruffer Land. Der Abschnitt endet an der Kirche in Grumbach mit dem „Haus der Stille“. Die Markierungen in Freital, Braunsdorf und Grumbach sind seit Ende Oktober 2011 angebracht.

Dresdner Heide – Dresden-Albertstadt – Dresden-Altstadt – Dresden-Löbtau – Dresden-Plauen – Freital-Pesterwitz – Freital-Wurgwitz – Kesselsdorf – Braunsdorf – Grumbach

Grumbach-Freiberg     33,00 km

Von Grumbach aus geht es durch den Tharandter Wald auf historischen Wegen, vorbei am ehemaligen Pilgerhospiz in Grillenburg. Dieser Abschnitt ist bereits markiert. Über und durch Flusstäler wie die der Bobritzsch und der Freiberger Mulde gelangt man schließlich in die Bergstadt Freiberg. Diese wird durchquert. Der Abschnitt endet vor Kleinschirma.

Grumbach – Pohrsdorf – Fördergersdorf – Grillenburg – Naundorf – Falkenberg – Conradsdorf – Freiberg – Kleinschirma

Jakobsweg Dresden und Umgebung: hier im Tharandter Wald

Ökumenisches Samstagspilgern 2012

7. Juli – Tharandt – Freiberg
4.August – Freiberg – Oederan
1. September – Oederan – Chemnitz
6. Oktober – Chemnitz – Stollberg
November – Stollberg – Zwickau

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