Bilderflut – wie sichere ich langfristig Fotos?

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Ein Foto hier und da noch schnell einen Schnappschuss gemacht, das muss ich aber auch noch fix knipsen und jetzt fehlt noch ein Selfie zum Posten. Die Möglichkeiten und Motive ein Foto zu schießen sind unbegrenzt. Wie kann man diese Bilderflut eigentlich noch beherrschen und diese langfristig sicher aufbewahren?

Gerade die Qualität der Handycams ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Ein Smartphone dabei zu haben, bedeutet gleichzeitig auch auf Schritt und Tritt eine kleine Fotokamera mitzuführen. Das ist zugegeben sehr praktisch. Annimiert aber auch, alles und jedes Detail damit festzuhalten. Wie spannend war es hingegen noch im Zeitalter von Fotoapparaten mit 36er Film? Ich erinnere mich, ganz genau überlegt zu haben, was ich knipse. Die Selektion der Motive fand praktisch vor dem Auslösen statt. Heute wird häufig wild drauf los geschossen und im Anschluss das üppige Bildmaterial durch Löschen ausgedünnt. Wohl dem, der überhaupt löscht. Oft sammelt sich der Bildermüll unüberschaubar auf sämtlichen Datenträgern.

Erinnerungen im Fotobuch

Wie verbreitet ist eigentlich noch das klassische Fotoalbum? Es macht doch wirklich viel Spaß, die alten Fotos aus der eigenen Kindheit, die der Eltern oder Großeltern zu betrachten und den spannenden Geschichten, die es dazu zu erzählen gibt, aufmerksam zu lauschen. Eine gute und nachhaltige Aufbewarungsmöglichkeit von Bildmaterial auf eine moderne und zugleich sichere Art und Weise sind Fotobücher. So kann man sich seine Erinnerungen zum Beispiel in Jahrbüchern archivieren und tolle Urlaube und Momente auch viele Jahre später revue passieren lassen, ohne auf gespeicherte Daten angewiesen zu sein. Auch so ein Buch kann aber einmal verschwinden und dann ist man wieder gut beraten, die Rohdaten, oft in Form von jpeg-Dateien doch irgendwo abrufen zu können.

Daten übertragen und sichern

Es gehört schon ein ganzes Stück Arbeit dazu, die bloßen Daten wirklich für die Ewigkeit zu sichern. Diszipliniert muss man die Fotos regelmäßig von den unterschiedlichen Aufnahmegeräten zusammentragen und speichern. Es werden Ordner angelegt, die nach Jahr oder nach Themen benannt werden, um später den Überblick zu behalten. Wo sammelt man nun aber am besten die Werke für die Nachwelt und wie findet die Übertragung am sichersten und natürlich auch am bequemsten statt? An dieser Stelle ist ein Heimnetzwerk sehr hilfreich. Mit der entsprechenden Technologie und einem guten Wlan-Router als zentrales Gerät, sind Daten auch im großen Volumen schnell und sicher übertragbar. Als zentrales Spreichermedium kann eine Festplatte dienen. Ebenso ein Übertrag in eine Cloud ist denkbar. Die Frage ist eben nur, wie langfristig ist diese Möglichkeit der Archivierung? Positiv zu bewerten ist der schnelle Zugriff auf die Daten und dass man dazu nicht örtlich gebunden sein muss. Das Web macht es halt möglich. Auf einem großen TV kommen die Eindrücke auch super zur Geltung.

Bei all der Knipserei sei noch erwähnt, dass man auch gut daran tut, das Gesehene direkt vor Ort genau zu betrachten und den Moment zu genießen und dabei nicht stets das Handy für einen Schnappschuss zu zücken. Die Erinnerung an einen schönen Ort kann dir keiner nehmen.

In diesem Sinne – cheese!

Digitaler Speicherort vs. Fotoalbum

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