Pilze sammeln im Tharandter Wald

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Pilze sammeln! Beste Zeit? Gutes Revier? Heute im Tharandter Wald!

Das der Tharandter Wald ein gutes Plätzchen zum Pilze sammeln ist, hat sich aufgrund der recht geringen Entfernung zur Landeshauptstadt Dresden (ca. 15km) wohl schon herumgesprochen. Wir berichten dem geneigten Sammler also nichts Neues.

Nach Jahren der Abstinenz beim Sammeln, musste es heute einfach mal sein. Gesagt gefahren, ging es über Freital in Richtung Tharandt. Diverse Massenmedien berichteten, dass aufgrund des trockenen Sommers die Pilzsaison in diesem Jahr ein wenig Verspätung haben würde. So dachten wir, dass Ende September aber passen müsste. Wir werden sehen.

Die Brille geschliffen, die Kontaktlinsen noch einmal chemisch behandelt ging es also ab in den Wald. So ca. zwei Pilzarten kennen wir und nach denen wurde Ausschau gehalten.

Nein im Ernst! Pilze bei denen man sich nicht 100% sicher ist, sollte man auch stehen lassen, auch wenn man vielleicht im Nachhinein noch jemanden befragen könnte. Lasst die Natur möglichst so wie sie ist und rupft nicht unnötigerweise Pilze oder andere Pflanzen heraus. Aber das wisst Ihr ja selbst!

Massen von Pilzen!

Ja, so dauerte es eigentlich nicht lange (man hat ja einen Riecher) und wir fanden eine prächtige Stelle! Ein Körbchen war dabei. Ein LKW jedoch nicht! Seht selbst!

Pilze Pilze Pilze

So recht geheuer war uns die Sache aber nicht und so ließen wir diese Pilz-Großfamilie so stehen wie sie gewachsen war. Aber ein toller Anblick allemal! Oder?

Herrliche Landschaft – Nur nix Essbares!

Über Stock und Stein oder besser Wurzel ging es weiter, etwas tiefer in den Wald hinein. Viele Wege, viele Stellen gibt es hier an denen man vom Hauptweg abbiegen kann. Etwas Essbares fanden wir anfangs noch nicht. Na, so kurz hinter dem Parkplatz sind bestimmt auch nicht die besten Stellen. Dafür sah es zum Teil aus, als würde man durch einen Märchenwald wandern. Herrliche Fliegenpilze säumten den Weg. Fürs Auge toll! Aber für den Magen?

Quer-Wald-Ein!

Wunderschön anzusehen!

Schön!

Weiter ging es auf der Jagt nach etwas Essbaren! Gerade noch so konnten wir anderen wandernden Geschöpfen ausweichen! Na Kleener!?

Schick biste! ;-)

Nein! So ganz hat uns das Glück natürlich nicht verlassen, obwohl wir bis dahin schon wirklich schöne Dinge gesehen hatten. Aber wir brauchten ja noch etwas für die Pfanne. Die kleine Belohnung fand sich aber endlich auch und wir waren wieder dicke Tinte mit dem Wald! Für eine kleine Mahlzeit sollte es langen. Mehr als ein Stündchen war nicht im Plan heute. Gelohnt hat es allemal. Im übrigen auch, wenn wir nichts gefunden hätten!

Lecker!

Nicht mal ein Körbchen hatten wir dabei. Eine kleine, ganz luftige Tüte tat es heute aber auch. Die Pilze haben den “langen Ritt zurück nach Dresden” gut überstanden. Da sind wir ganz entspannt. Ja wer über Jahre Erfahrung hat und Pilze sammeln zelebriert, sei es beim Sammeln, beim Transport oder beim Zubereiten, dem sei Respekt gezollt. Wir waren heute als “Rookies” allemal zufrieden.

Pilze putzen – Rumgeschnippel – Zubereitung

Im obigen Bild sehen die “Schwämme” schon ganz ansehnlich aus. Aber vorher heißt es putzen! Wasser, beziehungsweise zuviel davon sollte nach Mölgichkeit vermieden werden. Wir haben zum Teil trotzdem mal kurz und vorsichtig abgespühlt wo es nötig war und danach gleich mit Küchenrolle die Pilze wieder etwas gertrocknet. Nein, Pilze haben zum Teil selbst schon einen höheren Wassergehalt im Schwamm und mattschig will man es ja nun nicht haben. Die Profis können da sicher noch weiter ausholen.

Nun wurde noch ein wenig geschnippelt. Wir mögens nicht immer mit kompletten Stil. Ich glaub den kann man größtenteils weglassen. Ein Kompromiss mag sich da finden. Jeder nach seiner Fasson.

Geschnippelt!

Wir sind die Zubereitung ganz simpel angegangen. Butter in der Pfanne angeschmolzen, nicht ganz auf voller Stufe und hinein der gehechsellte Pilzkorb! Manch einer mag auch Magerine nehmen, ein Schwapp Öl vielleicht auch. Wiir entschieden uns für guuute Butter und fuhren gut damit. Nicht zu wenig, damit nichts verbrennt. Immer mal umrühren ist klar. Dazu Salz und Pfeffer. Thats it! Mancheiner mag auch die etwas cremigerere Variante mit Sahne oder fetthaltiger Milch, welche man in den Pilzen reduziert. Auch lecker. Wir blieben heute bei Oldshool!

Rein in die Pfanne!

Wir haben dazu etwas Geschnetzeltes gemacht. Am Ende tuts auch ein frischer, knuspriger Brotkanten. Etwas Zwiebeln zum Schluß noch in die Pilzpfanne (nicht verbrennen lassen), Petersilie darauf und fertig ist das Gericht. Die längste Zeit benötigt man wohl wirklich zum Putzen der Pilze. Der Rest ist easy. Lecker war es!

Lecker - Geschnetzeltes mit frischen Waldpilzen

Zum Schluß noch eine kleine Pilz Galerie aus dem Walde. Keine Essbaren aber schöne Bilder wie wir finden! Es lohnt sich!

Hey kleiner Pilzbeeindruckend!

Ein Feedback immer gern! Bis dahin!

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