Existenzgründer in Dresden

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Wer hat ihn nicht schon mindestens einmal geträumt, den Traum von der Selbstständigkeit. Kein Chef der einem permanent im Nacken sitzt, freies Zeitmanagement und ein ungehindertes Umsetzen der eigenen Ideen,  das hat durchaus Vorteile. Der Aufbau eines Unternehmens und das Etablieren am Markt ist aber meist nicht so einfach, wie das der Gründer gern hätte. Es gibt Vieles zu beachten um nachhaltig erfolgreich zu agieren.

In Dresden sind seit der Wende eine Vielzahl an Unternehmen entstanden. Viele haben dem Wettbewerb nicht lange standgehalten. Doch ein nicht unerheblicher Teil ist schon viele Jahre im Geschäft und mit der Zeit richtig groß geworden und täglich kommen neue hinzu. Viel Fleiß und Ausdauer, Herzblut, Engagement und 16-Stunden Arbeitstage sind in der Gründungsphase erforderlich und keine Seltenheit. Man sollte ergo sehr belastbar sein. Der Erfolg ist am Ende der verdiente Lohn für diese Hingabe. Eine Erfolgsgarantie gibt es leider nicht, jedoch wer gewisse fundamentale Gesichtspunkte beachtet, ist damit sehr gut gewappnet.

Viele Dresdner, die sich eine eigene berufliche Existenz aufbauen wollen, holen sich Tipps auf Plattformen wie zum Beispiel dem Sächsischen ExistenzgründerNetzwerk. Hier erhält man Informationen zu den notwendigen, ersten Schritten. Planung, Finanzierung, Umsetzung und Versicherung sowie Vorsorge, alles sollte genau bedacht werden. Das Ticket zur Selbstständigkeit ist der sogenannte Businessplan. Ihn aufzustellen gilt als Grundlage für jeden Weg zur eigenen Firma. Auch hier kann man sich professionell unterstützen lassen.

Förderung beantragen

Existenzgründer werden von Stadt, Land und Bund gefördert. Hier sollte man sich auf jeden Fall schlau machen. Ansprechpartner dafür sind u.a. die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) – weltweit größte nationale Förderbank, oder die Sächsische AufbauBank (SAB), welche sich in Dresden auf der Pirnaischen Str. 9 befindet. Bei den unterschiedlichen Förderprogrammen kommt es oftmals darauf an, aus welcher Lebenslage man den Schritt wagt. So wird unterschieden nach dem Selbstständigmachen aus der Arbeitslosigkeit, aus einer bestehenden Beschäftigung, der Gründung aus Studium und Universität oder dem Selbstständigmachen als Nebenberuf. Kommt man aus der Arbeitslosigkeit so ist die Agentur für Arbeit in Dresden die erste Anlaufstelle. Ausgestattet mit einer von deutschlandweit elf Exzellenz-Universitäten, bringt die Stadt auch aus den Reihen der Uniabsolventen eine Menge Gründer hervor.

In den vergangenen Jahren und aktuell gibt es besonders viele Gründungen im Bereich E-Commerce, auch bekannt als elektronischer Handel, Internethandel oder Onlinehandel. Alles bezeichnet letztlich Einkaufsvorgänge mittels Internet. Das Erstellen und Betreuen eines Online-Shops wird heute durch die Nutzung von vorgefertigten Shoplösungen und der entsprechenden Software erleichtert. Eine dieser Lösungen ist unter dem Namen “Magento” bekannt und oft genutzt. Hier bietet zum Beispiel 1&1 viele Möglichkeiten mit dieser professionellen Onlineshop-Software, die 2008 als Open-Source-E-Commerce-Plattform veröffentlicht wurde, zu arbeiten.

Fragen an sich selbst stellen

Ganz gleich auf welchem Gebiet man ein Unternehmen platzieren möchte und egal ob man es allein unterhalten möchte oder mit Personal plant, an sich selbst sollte man vorm Beginn viele Fragen adressieren und sich diese beantworten. Dazu zählen u.a. Fragen wie: Wie gut kenne ich die Branche? Reichen meine kaufmännischen Kenntnisse aus? Wie gut sind meine Vertriebskenntnisse? Welche Finanzen stehen mir zur Verfügung? Ein Unternehmen auf die Beine zu stellen, darf kein Schnellschuss sein. Risiko ist immer dabei, aber man kann es minimieren.

Anmelden könnt Ihr Euer Gewerbe übrigens auf dem Gewerbeamt. Es befindet sich in Dresden auf der Theaterstraße 11 -15.  Ein Formular zur Gewerbeanmeldung  nach § 14 GewO oder § 55c GewO findet Ihr hier. Wir wünschen Euch viel Erfolg und vielleicht können wir bald über Euer erfolgreiches Dresdner Unternehmen berichten.

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