Filmnächte am Elbufer Dresden 2016

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Warme Sommernächte, eine atemberaubende Kulisse und dazu knapp acht Wochen allabendliche Highlights in Bild und Ton: Ein Jahr nach ihrem Jubiläum gelingt den Machern der Filmnächte am Elbufer erneut ein Anstieg der Besucherzahl auf nun  222.788 (im Vergleich dazu 2015: 218.400 Besucher). Helge Schneider feierte am letzten Veranstaltungstag das zweitbestbesuchteste Jahr seiner Filmnächte-Historie.

Nicht nur das Wetter am vergangenen Augustwochenende war rekordverdächtig, auch die Jahresabschlussbilanz zauberte Johannes Vittinghoff, dem Veranstalter der Filmnächte am Elbufer, ein Lächeln ins Gesicht: „222.788 Besucher – Das kann sich doch sehen lassen! Wir sind sehr zufrieden und stolz, dass unser Mix aus Filmgenres einerseits und Livedarbietungen andererseits den Geschmack unserer Besucher jedes Jahr auf’s Neue trifft. Auch wenn wir ein paar nasskalte Tage hatten, die angenehm sommerlichen Temperaturen der letzten Woche bereiteten ein phänomenales Finale.“

Doch die 26. Saison brachte nicht nur beste Wetterbedingungen mit sich, Mitte August gab es einen regelrechten Temperatursturz. Bei „Joy – Alles außer gewöhnlich“ (10. August) mit der hochdekorierten Jennifer Lawrence gingen die tapferen Zuschauer bei gerade einmal 11 Grad Celsius ihrem Filmvergnügen im Freien nach. Zu den Tops der diesjährigen Saison zählten vornehmlich die animierten Familienblockbuster wie das Sequel „Ice Age-Kollision voraus“, gefolgt von „Pets“, der Geschichte um daheimgebliebene Haustiere. Die französische Komödie „Frühstück bei Monsieur Henri“ gab ihre Deutschlandpremiere bei den Filmnächten am Elbufer und Regisseur Ivan Calbérac kam persönlich zum Filmgespräch, das kam an und machte den Abend zur am bestbesuchtesten Veranstaltung in diesem Jahr.

Gesellschaftspolitische Themen spiegelten hingegen Filme wie „Spotlight“, „Der Staat gegen Fritz Bauer“, „Colonia Dignidad“ und „The Big Short“, vor allem aber der einzige deutsche Wettbewerbsbeitrag der diesjährigen Berlinale „24 Wochen“. Filmische Experimenten aus dem weitesten Umfeld der Berliner Schule („Victoria“ von Sebastian Schipper) fanden ebenfalls ihr Publikum am Ufer der Elbe, so dass allein 71.334 Zuschauer die Bühne für genuine Filmnächte nutzten.

Den Wandel zur Konzertbühne erlebten die Besucher mit Künstlern wie ZZ Top, Unheilig, Sarah Connor und Cro. Ein großes Wiedersehen gab es mit Mick Hucknall und Simply Red, für den Freunde des Popurgesteins der 80-er und 90-er aus der gesamten Republik angereist waren. Helge Schneider gab sein großes Comeback auf der schon fast heimischen Bühne bei den Filmnächten am Elbufer, die Fans danken es ihm mit dem zweitbestbesuchtesten Abend seiner Filmnächte-Zeit.

Roland Kaiser stand erneut vier Mal für seine begeisterte Anhängerschar auf der Bühne. Das wird er im kommenden Jahr nicht unterbieten: Am 4., 5., 11. und 12. August 2017 ist die Filmnächte-Bühne für ihn geblockt und bereits ausverkauft. Mit leichtem Gepäck aber ebenfalls enger Verbundenheit zu Dresden und den Filmnächten wird Silbermond auch im kommenden Jahr am 26. August den Mond über der Hofkirche in den Schatten stellen. Wer Glück hat und schnell ist kann noch Tickets unter www.filmnaechte.de ergattern.

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